Mit der «Impact India» Kampagne wollen wir den indischen Christen in den nächsten drei Jahren noch mehr zur Seite stehen.

Pastor Samuel, einer unserer vielen Partner sagte: «Wir indische Christen lieben unser Land. Wir beten jeden Tag für Indien.» Beten wir mit den indischen Christen und bezeugen ihnen so unsere Solidarität.

August 2020
  • Beten wir für Tina*, eine Krankenschwester, die an ihrem ­Arbeitsort täglich Beschimpfungen ausgesetzt ist, weil sie Christin ist.
    Kürzlich versuchte ein Arbeitskollege, sie zu vergewaltigen. Als sie versuchte zu fliehen, schlug er sie und drohte, sie zu töten. Gegen den Mann wurde Anzeige erstattet, die Polizei hat jedoch noch nicht gehandelt.
  • Viele Christen werden bei der Verteilung von staatlichen Hilfen übersehen.
    Unsere lokalen Partner in ganz Indien verteilen Hilfsgüter an Gläubige in Not. Bitten wir Gott um Schutz für unsere Partner und darum, dass sie jede Person, die ihre Hilfe braucht, erreichen können.
  • Hunderte von Familien in Westbengalen leiden unter den Folgen des Zyklons Amphan, der im Mai 2020 in der Region grosse Schäden verursachte.
    Viele Christen sind betroffen, einige werden seit dem Zyklon vermisst. Open Doors konnte in Bangladesch rund 1400 Familien mit Nothilfe versorgen.

 

Juli 2020
  • Beten wir für alle, die in den acht Bundesstaaten mit Anti-Bekehrungsgesetzen zu Unrecht beschuldigt werden.
    Diese Gesetze werden regelmässig missbraucht, um Verfahren gegen religiöse Minderheiten wie Christen einzuleiten. Zudem ist auch die Rede davon, solche Gesetze landesweit einzuführen.
  • Die Polizei registriert jeden Monat neue Fälle gegen Christen ­unter den Anti-Bekehrungsgesetzen.
    Danken wir Gott für unsere lokalen Partner, die den Christen durch ihre juristischen Kontakte helfen, fälschlich gegen sie eingeleitete Verfahren zu bekämpfen. Zudem helfen sie ihnen, ihre Rechte zu verstehen und sich selbst zu verteidigen.
  • Beten wir für Rajesh*, einen unserer Partner in Indien.
    Seine Arbeit kann riskant sein, und er wurde bei seinen Besuchen von isolierten Christen mehrere Male verfolgt und belästigt. Aber er sagt: «Es ist eine Freude, der verfolgten Kirche zu dienen, denn ­damit diene ich dem Herrn.»
  • Halten wir Kirti* und ihre Kinder in unseren Gebeten. Nachdem Kirtis Mann für seinen Glauben an Jesus getötet wurde, mussten sie fliehen.
    Dank Ihrer Unterstützung konnte unser Partner Rajesh sie mit Essen und Kleidung versorgen und sie finanziell und geistlich unterstützen. Sie sagt: «Danke für eure Fürsorge und Liebe; ich lebe und folge Jesus weiter nach.»
  • Sanna*, die von unseren Partnern ein Fahrrad erhalten hat, und ihre Familie erleben weniger Verfolgung.
    Durch die Familie haben die Dorfbewohner gemerkt, dass Christen gute Menschen sind. Dennoch brauchen sie noch Gebet, denn sie werden von der Gemeinschaft immer noch nicht voll akzeptiert und weiter diskriminiert.
  • Beten wir weiter für die Gläubigen in Indien, die von Christen weltweit ermutigende Botschaften erhalten haben.
    Einer unserer Partner vor Ort sagt: «Viele Menschen wurden ermutigt. Die ­Situation in Indien ist herausfordernder denn je, aber das Werk Gottes geht weiter, stärker denn je.»
  • Vikas*, ein Gemeinde­leiter, der verhaftet und beschuldigt wurde, Menschen zur Bekehrung gezwungen zu haben, besuchte eines unserer Verfolgungsseminare.
    Er erzählt: «Mir wurde klar, dass viele Menschen an meiner Seite sind. Danke für eure Gebete für mich. Ich ermutige nun andere, weil ich weiss, dass sie nicht alleine sind.» Beten wir weiter für ihn
  • Unzählige Christen erleben schwere Verfolgung durch Hindu-­Extremisten und können sich nicht zum Gottesdienst oder für Gemeinschaft treffen.
    Bitten wir Gott, dass er die Herzen ihrer Verfolger verändert, und dass diese Christen sichere Wege finden, um sich zu treffen und gegenseitig zu ermutigen.
  • Beten wir für Gagan (21). Er ist der einzige Christ in seiner Familie, und als er sein Studium fortsetzen wollte, unterstütze ihn seine Familie nicht weiter.
    Aber Ihre Hilfe und Gebete haben es ihm ermöglicht, weiter zu studieren. Er sagt: «Vielen Dank. Nach Abschluss meines Studiums werde ich Gott in ­meinem Dorf dienen.»
  • Viele Christen haben aufgrund der gegenwärtigen Pandemie ihre Arbeit oder ihr Geschäft verloren.
    Bitten wir Gott, dass er ihnen neue Möglichkeiten eröffnet und für all ihre Bedürfnisse sorgt, da sie bei der staatlichen Hilfe oft übersehen und vernachlässigt werden.
  • Beten wir für die Verteilung von Hilfsgütern, die von lokalen Partnern von Open Doors in ganz Indien erfolgt.
    Unsere Partner helfen verfolgten Christen auch, indem sie sie auf Verfolgung vorbereiten und sich für sie einsetzen. Seit dem Lockdown haben wir unsere Soforthilfe intensiviert; so konnten wir rund 1000 Familien unterstützen und wir planen, weiteren 7000 Familien zu helfen.
  • Suresh* und seine Familie wurden wegen ihres christlichen Glaubens aus ihrem Dorf verbannt.
    Derzeit leben sie in einem Kirchengebäude und finden dies ziemlich schwierig. Möge Gott sie trösten und für sie sorgen, und mögen sie bald in ihre Gemeinschaft zurückkehren können.
  • Pastoren in ganz Indien, besonders jene in abgelegenen Gebieten, brauchen unsere Gebete.
    Beten wir, dass die Pastoren trotz der gegenwärtigen Situation jene erreichen können, die Hilfe und Unterstützung am dringendsten benötigen, und ihren Dienst der Lehre und Ermutigung fortsetzen können.
  • Derzeit können keine Schulungen und Seminare durchgeführt werden, doch unsere Partner haben eine Reihe von digitalen Ressourcen entwickelt, um verfolgte Christen zu stärken.
    Danken wir Gott für die Kreativität, die er ihnen geschenkt hat, und bitten wir ihn, dass er ihnen weiter Weisheit schenkt, wie sie den Verfolgten helfen können, in Gottes Wahrheit verwurzelt zu sein.
  • Kalawati* ist die einzige Christin in ihrer Familie.
    Sie bittet um Gebet, damit auch ihre Familie Jesus kennen lernt und als ihren Retter annimmt. Beten wir auch für ihr Dorf – die Gemeinschaft will sie und ihre Familie wegen Kalawatis Glauben verstossen.
     
Juni 2020
  • Als Sonia* vor drei Jahren Christin wurde, hörte ihr Vater auf, mit ihr zu reden.
    Sie ging fort, um Theologie zu studieren. Nach Abschluss ihres Studiums kehrte sie nach Hause zurück, doch ihr Vater akzeptiert sie immer noch nicht. Sie bittet um Gebet für ihre Eltern, dass diese ­Jesus kennenlernen und als ihren Erlöser annehmen.
  • Preisen wir Gott für den positiven Einfluss, den unsere Kampagne zur Ermutigung und Stärkung der verfolgten Christen in Indien hat.
    Arnav*, ein 37-jähriger Evangelist, sagt: «Ich bin beim Predigen mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert. Manchmal bin ich entmutigt. Wir danken Gott für euren Dienst, der uns ermutigt.»
  • Beten wir für alle Pastoren und Christen, deren Kirchen von hinduistischen Extremisten und ­Polizeibeamten wegen falscher Anschuldigungen gewaltsam geschlossen wurden.
    Möge Gott in dieser Situation eingreifen, damit sie bald wieder gemeinsam Gottesdienst feiern können.
  • Im Juni gibt es im Nordosten Indiens für gewöhnlich starke Regenfälle, die die Arbeit der Bauern und den Transport beeinträchtigen.
    Bitten wir Gott um Schutz für die Menschen in dieser Region und darum, dass die starken Regenfälle nicht die Pläne unserer Partner vor Ort beeinträchtigen.
     
COVID-19
  • Seit dem 24. März ist Indien im Lockdown, was für hunderttausende Menschen katastrophale Folgen hat. Die meisten leben dort von kleinen Geschäften oder sind Tagelöhner, was nur gerade für das Essen für einen Tag reicht. Durch die Abriegelung haben sie nicht einmal mehr dieses magere Einkommen.
  • Ein OD-Partner berichtet: «In den Elendsvierteln sind die Menschen jetzt völlig abhängig von den Lebensmitteln, die von der Regierung und sozialen Organisationen für die täglichen Mahlzeiten verteilt werden. Kürzlichen Berichten zufolge haben Menschen Selbstmord begangen, weil sie ihre Familien nicht ernähren konnten. Wir erhalten laufend Anrufe und Botschaften von christlichen Gemeinschaften, wo die Leute keine Nahrungsmittel für ihre Familien haben. Was unsere Geschwister durchmachen ist herzzerreissend.»
  • Unsere Teams vor Ort brauchen Weisheit, um den Grundbedürfnissen so vieler Notleidenden gerecht zu werden und um Lösungen zu finden, um diese Menschen zu erreichen. Unsere Teams bitten uns auch, für ihren Schutz zu beten, nicht nur vor dem Virus, sondern auch vor Verfolgung. Und nicht zuletzt: Mögen die Ungläubigen die guten Werke der Christen sehen und ihren Vater im Himmel verherrlichen.

 

Mai 2020
  • Naresh* wurde vor kurzem Christ und wird nun von seiner Familie verstossen.
    Besonders seine Söhne sind ihm gegenüber gewalttätig. Naresh bittet um Gebet für seine Familie und seine Gemeinschaft, dass sie die Liebe Gottes kennen lernen und auch sie Jesus als ihren Retter annehmen.
  • Sieben christliche Familien wurden kürzlich von den Bewohnern in ihrem Dorf ­verprügelt.
    Eine ältere Frau wurde aufgrund ihrer schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Bitten wir Gott, dass er sie und die anderen, die angegriffen wurden, heilt und diese Familien schützt.
  • Evangelisten, Pastoren und Gemeindehelfer werden ständig von hinduistischen Extremisten bedroht und überwacht.
    Das macht ihren Dienst kompliziert. Beten wir für Einheit in der Kirche, besonders Einheit unter den Leitern, damit die Kirche angesichts aller Herausforderungen stark bleibt.
  • Rajesh*, ein Partner von Open Doors, dient seit über 12 Jahren den verfolgten Christen in Indien und riskiert dabei sein Leben und die Sicherheit seiner Familie.
    Er bietet Unter­stützung, Schulung und geistliche Betreuung für die Gläubigen, die angegriffen und ausgegrenzt wurden oder Angehörige verloren haben. Halten wir unsere vielen lokalen Partner in Indien im Gebet.

 

April 2020
  • Viele Pastoren und Leiter sind wegen ihres Glaubens an Jesus im Gefängnis und brauchen unsere Gebete.
    Doch auch die Extremisten, die Pastoren fälschlicherweise beschuldigen, brauchen Gebet. Möge Gott ihre Herzen verändern, wie er einst das Herz von Paulus verändert hat, um ihn für sein Reich zu gebrauchen.
  • Bitten wir Gott für einen reibungslosen Ablauf der Projekte unserer lokalen Partner wie z. B. ein Nähzentrum und ein Alphabetisierungs­programm. Diese Projekte sind ein grosser Segen für viele Christen, die dadurch für ihre Familie sorgen können.
    Beten wir, dass solche Projekte an neuen Orten gestartet werden können.
  • Als Aditi* (16) und ihre Familie Christen wurden, erfuhren sie viel ­Ablehnung von ihrer ­Gemeinschaft. Doch da die Familie sehr arm ist, war sie von der finanziellen Unterstützung ihrer Verwandtschaft abhängig.
    Mit Ihrer Hilfe konnten wir Aditi in ihrer Ausbildung unterstützen. Die Familie braucht weiter unsere Gebete.
  • Seit Ravinder* und seine Frau letztes Jahr zu Jesus fanden, werden sie in ihrem Dorf sozial geächtet.
    Beten wir, dass sie inmitten dieser Schwierigkeiten stark bleiben im Glauben und dass Gott im Leben der Dorfbewohner wirkt, damit die Familie in Frieden im Dorf leben kann.
  • Danken wir Gott für den Erfolg unsere Kampagne «Impact Indien». Die Kampagne sollte unsere Hilfe in zwei Jahren verdoppeln – und nach etwas mehr als einem Jahr sind wir auf bestem Weg dazu.
    Eine Bewegung barmherziger Christen und unsere Partnerkirchen, die den leidenden Christen mutig und voller Glauben zur Seite stehen, bringen wahre Veränderung.
     
März 2020
  • Halten wir Tara (Magazin 02-2020) weiterhin in unseren Gebeten. Sie ist kürzlich an Typhus und ­Malaria erkrankt.
    Unsere Partner versuchen, ihr zu helfen. Derzeit wohnt sie in einem staatlichen Schulheim, wo sie gut versorgt ist mit Bildung, Essen und Unterkunft.
  • Sanna* und ihre Familie werden wegen ihres christlichen Glaubens von ihrer Gemeinschaft verfolgt und brauchen unsere Gebete.
    Open Doors stellte Sanna ein Fahrrad zur Verfügung. Sie sagt: «Ich danke euch aus tiefstem Herzen. Vorher konnte ich kaum zur Kirche gehen, weil sie so weit weg ist. Jetzt wachse ich im Glauben.»
  • Viele Frauen werden aufgrund ihres christlichen Glaubens von ihren Familien und Gemein­schaften verfolgt, geschlagen und aus ihrem Zuhause vertrieben.
    Viele von ihnen sind in diesen Heraus­forderungen alleine, was in der ­indischen Gesellschaft besonders schwierig ist. Möge Gott diese Frauen stärken, schützen und für sie sorgen.
  • Christen in Indien sind mit allen möglichen Arten von Diskriminierung und Hindernissen konfrontiert.
    Beten wir für 15 christliche Familien, die in einem Gerichtsverfahren um ihr Land kämpfen. Sie werden daran gehindert, ihr Land zu bewirtschaften, weil sie Christen sind. Beten wir für einen guten Ausgang.
  • Viele christliche Organisationen verlieren ihre Registrierung, die notwendig ist, um Spenden aus dem Ausland zu erhalten.
    Einige vermuten dahinter die versteckte Absicht der Regierung, den christlichen Dienst in Indien einzudämmen. Bitten wir Gott, dass er eingreift und diese Organisationen ihre Arbeit weiter tun können.
  • Ein Pastor in einem abgelegenen Dorf wurde von Extremisten mit dem Tod bedroht, weil er viele Menschen zu Jesus geführt hat.
    Er war gezwungen, aus seinem Dorf zu fliehen, will aber zurückkehren, um die zehn christlichen Familien dort weiter zu betreuen. Beten wir, dass er bald sicher in sein Dorf zurückkehren kann.

 

Februar 2020
  •  Die Gewalt gegen ­Kirchen hat gerade im Süden stark ­zugenommen.
    Einer unserer Partner sagt: «Als die Regierung Einschränkungen für den Bau von Kirchengebäuden erliess, fingen die Gläubigen an, sich zu Hause zu treffen. Aber nun werden diese Häuser immer strenger überwacht.» Bitten wir Gott um sein Eingreifen.
 
Januar 2020
  • Die Christen in einem Dorf im Nordosten Indiens werden wegen ihres Glaubens ständig bedroht.
    Es wird ihnen verboten, im Dorf einzukaufen. Zudem werden sie von sämtlichen sozialen Aktivitäten ausgeschlossen. Bitten wir Gott um sein Eingreifen.
  • Diesen Monat organisieren unsere lokalen Partner Seminare für Gemeindeleiter, für Frauen sowie zur Vorbereitung auf Verfolgung.
    Beten wir, dass diese Seminare den indischen Christen dabei helfen, die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, zu überwinden.
  • Viele Pastoren, Leiter und Gläubige in ganz Indien sitzen wegen ihres Glaubens an Jesus im ­Gefängnis.
    Stehen wir im Gebet für ihre Freiheit ein und halten wir auch ihre Familien, die unter ständigem Druck stehen, in unseren Gebeten. Sie brauchen Gottes Trost und Versorgung.
  • Pastor Anil* wurde fälschlicherweise des Menschenhandels und der Bekehrung von Menschen zum Christentum durch Bestechung beschuldigt.
    Beten wir, dass diese falschen Anschuldigungen fallen gelassen werden und Anil nicht entmutigt wird, sondern stattdessen für seinen weiteren Dienst gestärkt wird.
  • Halten wir all jene in unseren Gebeten, die sich aktiv für die verfolgten Christen einsetzen.
    Möge Gott ihnen Weisheit schenken, damit sie mit den Komplikationen, denen sie begegnen, umgehen können und den Menschen auch weiter in ihrer Not beistehen können.

* Namen geändert