Mit der «Impact India» Kampagne wollen wir den indischen Christen in den nächsten drei Jahren noch mehr zur Seite stehen.

Pastor Samuel, einer unserer vielen Partner sagte: «Wir indische Christen lieben unser Land. Wir beten jeden Tag für Indien.» Beten wir mit den indischen Christen und bezeugen ihnen so unsere Solidarität.

COVID-19
  • Seit dem 24. März ist Indien im Lockdown, was für hunderttausende Menschen katastrophale Folgen hat. Die meisten leben dort von kleinen Geschäften oder sind Tagelöhner, was nur gerade für das Essen für einen Tag reicht. Durch die Abriegelung haben sie nicht einmal mehr dieses magere Einkommen.
  • Ein OD-Partner berichtet: «In den Elendsvierteln sind die Menschen jetzt völlig abhängig von den Lebensmitteln, die von der Regierung und sozialen Organisationen für die täglichen Mahlzeiten verteilt werden. Kürzlichen Berichten zufolge haben Menschen Selbstmord begangen, weil sie ihre Familien nicht ernähren konnten. Wir erhalten laufend Anrufe und Botschaften von christlichen Gemeinschaften, wo die Leute keine Nahrungsmittel für ihre Familien haben. Was unsere Geschwister durchmachen ist herzzerreissend.»
  • Unsere Teams vor Ort brauchen Weisheit, um den Grundbedürfnissen so vieler Notleidenden gerecht zu werden und um Lösungen zu finden, um diese Menschen zu erreichen. Unsere Teams bitten uns auch, für ihren Schutz zu beten, nicht nur vor dem Virus, sondern auch vor Verfolgung. Und nicht zuletzt: Mögen die Ungläubigen die guten Werke der Christen sehen und ihren Vater im Himmel verherrlichen.

 

Mai 2020
  • Naresh* wurde vor kurzem Christ und wird nun von seiner Familie verstossen.
    Besonders seine Söhne sind ihm gegenüber gewalttätig. Naresh bittet um Gebet für seine Familie und seine Gemeinschaft, dass sie die Liebe Gottes kennen lernen und auch sie Jesus als ihren Retter annehmen.
  • Sieben christliche Familien wurden kürzlich von den Bewohnern in ihrem Dorf ­verprügelt.
    Eine ältere Frau wurde aufgrund ihrer schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Bitten wir Gott, dass er sie und die anderen, die angegriffen wurden, heilt und diese Familien schützt.
  • Evangelisten, Pastoren und Gemeindehelfer werden ständig von hinduistischen Extremisten bedroht und überwacht.
    Das macht ihren Dienst kompliziert. Beten wir für Einheit in der Kirche, besonders Einheit unter den Leitern, damit die Kirche angesichts aller Herausforderungen stark bleibt.
  • Rajesh*, ein Partner von Open Doors, dient seit über 12 Jahren den verfolgten Christen in Indien und riskiert dabei sein Leben und die Sicherheit seiner Familie.
    Er bietet Unter­stützung, Schulung und geistliche Betreuung für die Gläubigen, die angegriffen und ausgegrenzt wurden oder Angehörige verloren haben. Halten wir unsere vielen lokalen Partner in Indien im Gebet.

 

April 2020
  • Viele Pastoren und Leiter sind wegen ihres Glaubens an Jesus im Gefängnis und brauchen unsere Gebete.
    Doch auch die Extremisten, die Pastoren fälschlicherweise beschuldigen, brauchen Gebet. Möge Gott ihre Herzen verändern, wie er einst das Herz von Paulus verändert hat, um ihn für sein Reich zu gebrauchen.
  • Bitten wir Gott für einen reibungslosen Ablauf der Projekte unserer lokalen Partner wie z. B. ein Nähzentrum und ein Alphabetisierungs­programm. Diese Projekte sind ein grosser Segen für viele Christen, die dadurch für ihre Familie sorgen können.
    Beten wir, dass solche Projekte an neuen Orten gestartet werden können.
  • Als Aditi* (16) und ihre Familie Christen wurden, erfuhren sie viel ­Ablehnung von ihrer ­Gemeinschaft. Doch da die Familie sehr arm ist, war sie von der finanziellen Unterstützung ihrer Verwandtschaft abhängig.
    Mit Ihrer Hilfe konnten wir Aditi in ihrer Ausbildung unterstützen. Die Familie braucht weiter unsere Gebete.
  • Seit Ravinder* und seine Frau letztes Jahr zu Jesus fanden, werden sie in ihrem Dorf sozial geächtet.
    Beten wir, dass sie inmitten dieser Schwierigkeiten stark bleiben im Glauben und dass Gott im Leben der Dorfbewohner wirkt, damit die Familie in Frieden im Dorf leben kann.
  • Danken wir Gott für den Erfolg unsere Kampagne «Impact Indien». Die Kampagne sollte unsere Hilfe in zwei Jahren verdoppeln – und nach etwas mehr als einem Jahr sind wir auf bestem Weg dazu.
    Eine Bewegung barmherziger Christen und unsere Partnerkirchen, die den leidenden Christen mutig und voller Glauben zur Seite stehen, bringen wahre Veränderung.
     
März 2020
  • Halten wir Tara (Magazin 02-2020) weiterhin in unseren Gebeten. Sie ist kürzlich an Typhus und ­Malaria erkrankt.
    Unsere Partner versuchen, ihr zu helfen. Derzeit wohnt sie in einem staatlichen Schulheim, wo sie gut versorgt ist mit Bildung, Essen und Unterkunft.
  • Sanna* und ihre Familie werden wegen ihres christlichen Glaubens von ihrer Gemeinschaft verfolgt und brauchen unsere Gebete.
    Open Doors stellte Sanna ein Fahrrad zur Verfügung. Sie sagt: «Ich danke euch aus tiefstem Herzen. Vorher konnte ich kaum zur Kirche gehen, weil sie so weit weg ist. Jetzt wachse ich im Glauben.»
  • Viele Frauen werden aufgrund ihres christlichen Glaubens von ihren Familien und Gemein­schaften verfolgt, geschlagen und aus ihrem Zuhause vertrieben.
    Viele von ihnen sind in diesen Heraus­forderungen alleine, was in der ­indischen Gesellschaft besonders schwierig ist. Möge Gott diese Frauen stärken, schützen und für sie sorgen.
  • Christen in Indien sind mit allen möglichen Arten von Diskriminierung und Hindernissen konfrontiert.
    Beten wir für 15 christliche Familien, die in einem Gerichtsverfahren um ihr Land kämpfen. Sie werden daran gehindert, ihr Land zu bewirtschaften, weil sie Christen sind. Beten wir für einen guten Ausgang.
  • Viele christliche Organisationen verlieren ihre Registrierung, die notwendig ist, um Spenden aus dem Ausland zu erhalten.
    Einige vermuten dahinter die versteckte Absicht der Regierung, den christlichen Dienst in Indien einzudämmen. Bitten wir Gott, dass er eingreift und diese Organisationen ihre Arbeit weiter tun können.
  • Ein Pastor in einem abgelegenen Dorf wurde von Extremisten mit dem Tod bedroht, weil er viele Menschen zu Jesus geführt hat.
    Er war gezwungen, aus seinem Dorf zu fliehen, will aber zurückkehren, um die zehn christlichen Familien dort weiter zu betreuen. Beten wir, dass er bald sicher in sein Dorf zurückkehren kann.

 

Februar 2020
  •  Die Gewalt gegen ­Kirchen hat gerade im Süden stark ­zugenommen.
    Einer unserer Partner sagt: «Als die Regierung Einschränkungen für den Bau von Kirchengebäuden erliess, fingen die Gläubigen an, sich zu Hause zu treffen. Aber nun werden diese Häuser immer strenger überwacht.» Bitten wir Gott um sein Eingreifen.
 
Januar 2020
  • Die Christen in einem Dorf im Nordosten Indiens werden wegen ihres Glaubens ständig bedroht.
    Es wird ihnen verboten, im Dorf einzukaufen. Zudem werden sie von sämtlichen sozialen Aktivitäten ausgeschlossen. Bitten wir Gott um sein Eingreifen.
  • Diesen Monat organisieren unsere lokalen Partner Seminare für Gemeindeleiter, für Frauen sowie zur Vorbereitung auf Verfolgung.
    Beten wir, dass diese Seminare den indischen Christen dabei helfen, die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, zu überwinden.
  • Viele Pastoren, Leiter und Gläubige in ganz Indien sitzen wegen ihres Glaubens an Jesus im ­Gefängnis.
    Stehen wir im Gebet für ihre Freiheit ein und halten wir auch ihre Familien, die unter ständigem Druck stehen, in unseren Gebeten. Sie brauchen Gottes Trost und Versorgung.
  • Pastor Anil* wurde fälschlicherweise des Menschenhandels und der Bekehrung von Menschen zum Christentum durch Bestechung beschuldigt.
    Beten wir, dass diese falschen Anschuldigungen fallen gelassen werden und Anil nicht entmutigt wird, sondern stattdessen für seinen weiteren Dienst gestärkt wird.
  • Halten wir all jene in unseren Gebeten, die sich aktiv für die verfolgten Christen einsetzen.
    Möge Gott ihnen Weisheit schenken, damit sie mit den Komplikationen, denen sie begegnen, umgehen können und den Menschen auch weiter in ihrer Not beistehen können.

 
Dezember 2019
  • Unterstützen wir unsere Partner, die auch diesen Monat in verschiedenen Teilen Indiens dienen, durch unsere Gebete.
    Es finden verschiedene Seminare statt, darunter auch Seminare für Familien und Jüngerschaft. Zudem werden sie Hilfsgüter und christliche Literatur für Familien und Kinder verteilen.
  •  Wegen zunehmender Verfolgung haben viele Christen Angst davor, in der Weihnachtszeit Feste zu organisieren.
    Beten wir, dass sie Weihnachten ohne Angst vor Angriffen durch Extremisten feiern können, besonders in ländlichen Gebieten, wo Christen besonders gefährdet sind.
  • Die Familie von Pastor ­Peter* ist wegen ihres christlichen Glaubens ständig mit Feindseligkeiten konfrontiert.
    Erst kürzlich wurde seine Tochter fälschlicherweise beschuldigt, das Mobiltelefon eines anderen Mädchens gestohlen zu haben, und daraufhin von Dorfbewohnern verprügelt. Möge Gott die Familie schützen und stärken.
  •  Im Osten Indiens nahmen vor vier Jahren 15 Familien Christus an und liessen sich taufen. Doch wegen des konstanten Drucks aus ihrem Dorf gaben elf Familien ihren Glauben wieder auf.
    Beten wir, dass die vier verbleibenden christlichen Familien trotz des stetigen Drucks an ihrem Glauben festhalten und auch die übrigen elf Familien wieder zu Jesus zurückfinden.

 

November 2019
  • Vielen christlichen Organisationen droht die Schliessung ihrer sozialen Institutionen. Sie werden zu Unrecht des Missbrauchs oder der illegalen Bekehrung beschuldigt. «Wir haben niemanden, der uns rechtlich zur Seite steht», sagt ein christlicher Leiter.
    Beten wir, dass unsere Partner sie unterstützen und ermutigen können.Danken wir Gott für unsere Ausbildungszentren, die verfolgte Christinnen als Schneiderinnen ausbilden. Lalita* konnte diese Ausbildung machen. «Als Christen wurden wir diskriminiert. Ich habe keine gute Ausbildung und konnte nur als Haushaltshilfe arbeiten, wobei man nicht gut verdient. Nun kann ich meine Familie versorgen.»
  • In verschiedenen Teilen Indiens wird Stützunterricht erteilt, um christlichen Kindern zusätzliche Schulhilfe zu bieten. Sie werden wegen des Glaubens ihrer Familie in der Schule oft diskriminiert.
  • Möge diese Begleitung den Kindern helfen, in ihrem Selbstvertrauen zu wachsen und gut zu lernen.
  • Jenitas Mann wurde wegen seines Glaubens ermordet. Sie muss ihre drei kleinen Kinder nun allein grossziehen. Unsere Partner unterstützen die Familie. «Ich habe mit ihnen gebetet und sie getröstet», sagt Abishek, der grosse Risiken eingeht, um denen zu helfen, die Gewalt erlitten haben.
  • Beten Sie mit uns für diese Situation?

* Namen geändert