19.08.2019 /
China
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China: Demonstrationen in Hongkong - Christen im Kreuzfeuer gefangen

Seit dem 31. März gehen die Menschen in Hongkong auf die Strasse. Durch die Demonstrationen werden die Christen in eine schwierige Lage gebracht.

Wie Hunderttausende von Hongkonger sind auch Christen auf die Strasse gegangen. Damit brachten sie wie alle anderen auch, ihre Ablehnung einer geplanten Gesetzesänderung zum Ausdruck, der es ermöglichen würde, Menschen aus Hongkong zu juristischen Verhandlung nach China auszuliefern.

Damit befürchten die Landesbewohner, dass dies die rechtliche Unabhängigkeit Hongkongs beeinträchtigen und untergraben wird, vor allem aber, dass ein solches neues Gesetz gegen Menschenrechtler und ganz allgemein gegen all jene eingesetzt wird, die China als Bedrohung seiner Souveränität betrachtet.

Eine besondere Herausforderung für Christen

Was in Hongkong geschieht, kann sich direkt auf Christen aus Hongkong auswirken, die auf chinesischem Boden leben. Je mehr Christen auf den Strassen Hongkongs demonstrieren, desto mehr werden Hongkonger Christen in China überwacht und kontrolliert.

Einige christliche Führer gehen sogar so weit, sich selbst zu zensieren und sie bitten ihre Gemeindemitglieder, nicht zu demonstrieren.

Da die Kirchen bereits zunehmend vom chinesischen Regime überwacht werden, riskiert China weitere politische Massnahmen, die die Meinungs- und Religionsfreiheit seiner Bürger weiter einschränken könnten.