11.12.2020 / Indonesien / news

Bereits in der zweiten Novemberhälfte waren in Westneuguinea innerhalb weniger Tage vier Mitglieder einer christlichen Gemeinde getötet mutmasslich von Soldaten der indonesischen Armee erschossen worden. Nun sind vor zwei Wochen erneut vier Christen in einem Dorf in Zentral-Sulawesi, diesmal bei einem Überfall islamischer Extremisten getötet worden. Kämpfer der «Ostindonesischen Mudschahidin» erstachen zwei Männer, enthaupteten einen weiteren und verbrannten einen vierten lebendig in einem Haus. Partner von Open Doors besuchten die Christen, um ihnen beizustehen.

04.12.2020 / Irak / news

Rund 200 innerhalb des Irak vertriebene christliche Familien sind aktuell dabei, nach Mossul und in die umliegenden Gebiete im Nordirak zurückzukehren. Seit der Eroberung Mossuls und der Ninive-Ebene durch Kämpfer des sogenannten IS im Jahr 2014 ist erst ein kleiner Teil der damals vertriebenen Christen zurückgekehrt. Eine Gruppe lokaler Freiwilliger setzt unterdessen ein bemerkenswertes Zeichen, indem sie eine der christlichen Kirchen wiederherrichten. «Kommt zurück, Mossul ist ohne euch nicht vollständig», sagte Mohammed Essam, Mitbegründer der Gruppe.

03.12.2020 / Kolumbien / news

Timóteo wuchs in einem animistischen Stamm in Kolumbien auf, der die Geister des Waldes und der Erde anbetet und ­uralte Rituale praktiziert. Als Timóteos ­Familie zum Christentum konvertierte, fühlten sich die Dorfbewohner verraten und fürchteten, sie würden die Geister verärgern.

03.12.2020 / Irak / news

Der 11-jährige Fakhri hat für Weihnachten dieses Jahr einen Wunsch: «Ich bete, dass es in dieser Welt keine Terroristen mehr gibt, damit wir in Frieden leben können», sagt er. Es ist das siebte Jahr, seit seine Familie aus Mosul floh, um dem selbst ernannten ­Islamischen Staat (IS) zu entkommen.

27.11.2020 / Kolumbien / news

Wenn man mit dem 22-jährigen Abnober spricht, kann man sich nur schwer vorstellen, dass er bereits mit 12 Jahren begann, Trost im Alkohol und in den Drogen zu suchen. Aber die Zeit im Kinderzentrum in Kolumbien brachte für ihn und seine ganze Familie eine nachhaltige Lebenswende! Wegen ihres neugefundenen Glaubens und ihres Einsatzes gegen den Drogenhandel, hat Abnobers Mutter ihre Stelle verloren und sein Vater erhält Morddrohungen. Dennoch ist Abnober zuversichtlich, dass Gott für ihn und seine Familie sorgt. Er selbst will der Gesellschaft als Informatiker dienen.