02.10.2020 / China / news

In den frühen 2000er-Jahren genoss die Kirche in China relativ hohe Freiheit. Doch in den letzten Jahren hat sich das mit der Einführung des neuen Religionsgesetzes 2018 wieder geändert. Viele Jugendgruppen mussten ihre Zusammenkünfte in den Untergrund verlegen Daher bilden wir Leiter aus, die den Jugendlichen den Glauben in einer Form weitergeben, die sie in ihrem Alltag anwenden können. Wenn sie lernen, ihre Identität in Gott zu finden, können sie auch in der Verfolgung standhaft bleiben.

01.10.2020 / Myanmar / news

Ein Frauenseminar, das von lokalen Partnern von Open Doors durchgeführt wurde, veränderte Lydias Sicht auf das Leben. Heute führt sie kleine Unternehmen, stellt Körbe und Schmuck her und bringt anderen Frauen bei, was sie ­gelernt hat.

01.10.2020 / Myanmar / news

Der 60-jährige Samson zeigt unserem Team einen kurzen Videoclip. Man sieht einen wütenden buddhistischen Mob, der sein Haus angreift, kurz nachdem Samsons Familie Christen geworden sind. Es ist drei Jahre her, seit Samsons Nachbarn versucht haben, seine Familie zu töten und sie schliesslich aus dem Dorf vertrieben haben. Heute besteht die Gefahr für sie immer noch, und die Familie lebt nun in einem geheimen Zufluchtshaus, das von einem Partner von Open Doors in Myanmar betrieben wird.

25.09.2020 / Laos /, Myanmar /, Bhutan /, Sri Lanka / news

Aus Sicht der Buddhisten stört die Anwesenheit von Christen die «soziale Harmonie», weil sie die Traditionen nicht mehr einhalten. Ein Pastor erklärt: «In gewissen buddhistischen Gesellschaften werden die Christen als Fluch angesehen. Aus einer eher politischen Sicht wird den Christen vorgeworfen, die Kultur des Landes zu zerstören.» Die Kirche in Laos, Myanmar, Bhutan und Sri Lanka ist lebendig und wächst. Unsere Partner vor Ort stärken die Christen mit buddhistischem Hintergrund mit Ihrer Hilfe durch Bibelschulung und sozio-ökonomische Projekte.

18.09.2020 / Eritrea / news

Am 9. September 2020 liess die eritreische Regierung rund 20 langjährige christliche Gefangene gegen Kaution frei, möglicherweise wegen der Covid-19-Pandemie. Eritrea steht auf Platz 6 des Weltverfolgungsindex. Zwischen 1200 und 3000 weitere Christen bleiben wegen ihres Glaubens unter entsetzlichen Bedingungen inhaftiert. So auch Shiden (Pseudonym), der über zehn Jahre in drei verschiedenen Gefängnissen verbrachte. Schliesslich wurde er freigelassen, aber er bleibt innerlich zerbrochen. All seine Qualen hat Shidens Glaube dennoch unbeschadet überstanden.