21.04.2016 / Zentralafrikanische Republik / news

Frauen leiden oftmals als "indirekte" Opfer unter Verfolgung, z. B. wenn ihre Ehemänner getötet oder inhaftiert werden. Zunehmend werden Frauen jedoch auch direkt angegriffen. Missbrauch, einschließlich sexueller Gewalt, wird von allen extremistischen Gruppen als strategische Waffe eingesetzt - vor allem im südlichen Afrika und in Staaten mit muslimischer Mehrheit.

19.04.2016 / Pakistan / news

Untersuchung zeigt strukturelle Intoleranz gegen religiöse Minderheiten auf

Pakistanische Schulbücher verunglimpfen in wachsendem Masse Christen und andere religiöse Minderheiten. Darauf hat die US-amerikanische Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF) in einem Bericht vom 12. April hingewiesen, der eine negative Entwicklung in diesem Bereich im Verlauf der letzten fünf Jahre aufzeigt. [Bericht im Original] Zur Einordnung des Themas heisst es in der Einleitung, 'Schulbücher repräsentieren nationale Ideologien sowie politische Sichtweisen ganzer Regierungs- und...

15.04.2016 / Nigeria / news

Sie haben ihre Töchter seit zwei Jahren nicht mehr gesehen. In Chibok geben die Eltern trotz des Schmerzes die Hoffnung nicht auf.

Genau zwei Jahre ist es her, seit am 14. April 2014 um drei Uhr islamische Extremisten von Boko Haram 275 Schülerinnen aus Chibok entführten. 47 konnten entkommen, aber von den 228 übrigen fehlt nach wie vor jede Spur.

08.04.2016 / Algerien / news

Zehn Jahre nach Verabschiedung dieses Gesetzes, das die Religionsausübung nicht-islamischer Glaubensgemeinschaften regelt, schwebt es nach wie vor wie ein Damoklesschwert über den algerischen Christen.

Offiziell sollte diese Verordnung die Religionsausübung nicht-islamischer Glaubensgemeinschaften regeln. Tatsächlich wird die im Februar 2006 verabschiedete Verordnung 06-03 von den Behörden aber dazu genutzt, die Glaubensübertritte zum Christentum einzuschränken. Wie sieht die Bilanz nach zehn Jahren aus?

04.04.2016 / Kenia / news

Open Doors trifft von Terroranschlägen betroffene Christen

Die Vorbereitungen zu den Gedenkfeiern vom vergangenen Samstag für die vor einem Jahr getöteten christlichen Studenten der Universität von Garissa liefen bereits, als Open Doors-Mitarbeiter mit Christen vor Ort zusammentrafen. Diese stammen aus verschiedenen Gebieten des Landes, waren aber alle direkt oder indirekt von islamistischem Terror betroffen. Sie sind lebendige Beispiele für die erstaunliche Widerstandsfähigkeit vieler kenianischer Christen, die in ihrer Heimat bleiben und unbeirrt an ihrem Glauben festhalten....