29.04.2015 / Türkei / news
Armenier begehen den 24. April als Gedenktag an die Geschehnisse des Jahres 1915, als vor genau 100 Jahren mit der Ermordung von mutmasslich 1,5 Millionen armenischen Christen begonnen wurde. Bis 1918 fielen darüber hinaus ca. 750.000 Assyrer und 500.000 Griechen den Säuberungen zum Opfer. Neben der politischen Dimension, die aktuell zu Diskussionen führt, war der damalige Genozid auch ein trauriger Höhepunkt gezielter Christverfolgung. Open Doors befragte dazu zwei armenische Christen, die verdeutlichen, welche aktuelle Bedeutung das Ereignis für sie bis heute hat.Kirchen haben die Freiheit...
24.04.2015 / Laos / news
Die Christen im buddhistischen Laos erlebten während der ersten drei Monate dieses Jahres massive Unterdrückung. Dazu zählt ein deutlicher Anstieg der Verhaftungen, konstanter Druck vonseiten der Behörden und die Vertreibung vieler christlicher Familien aus ihrer Dorfgemeinschaft.Im Februar 2015 wurden die Pastoren Bhaw* und Han Sy* inhaftiert. Sie hatten bei einem Hausbesuch für zwei Familienmitglieder gebetet, die schon lange unter einer hartnäckigen Krankheit litten. Wenige Tage danach hatte sich der Gesundheitszustand von beiden stark gebessert, wie ein lokaler Open Doors Kontakt...
23.04.2015 / Türkei / news
Der türkische Pastor A.G. hofft darauf, dass Christen in seinem Heimatland künftig ihren Glauben wieder unbedrängt leben können. Im Augenblick habe ich nicht das Gefühl, dieselben Rechte wie andere Türken zu besitzen. Mein Land betrachtet mich als Bedrohung. A.G. berichtet, die Polizei habe ihn mehrfach zu Themen vernommen, die er mit anderen Christen am Telefon besprochen habe. Gesetzliche Einschränkungen, negative Äusserungen von Regierungsbeamten über Christen und die Verbreitung eines konservativen, streng ausgelegten Islam setzen die Christen unter Druck. Zum ersten Mal seit drei Jahren...
10.04.2015 / Kenia / news
Der bewegende Brief von Ciku Muriuki, einer in Kenia bekannten Radiomoderatorin. Als Christin richtet sie über einen UKW-Sender eine Botschaft der Vergebung an die Al-Shabab Terroristen.Am Tag nach der Ermordung von 148 Studenten in Garissa wurde auf dem kenianischen Sender Nations Radio FM eine eindrückliche Botschaft an die Attentäter ausgestrahlt: «Geschätzte Al-Shabab,Ihr habt euch zum Tod von 148 Studenten bekannt. Zwar empfinde ich Trauer für all jene Familien, denen ihre Lieben genommen wurden, aber ich bin nicht traurig für die Opfer. Ich nehme an, dass ihr für diesen Anschlag...
03.04.2015 / Nigeria / news
Entgegen den Erwartungen kam es weder zu einer Welle der Gewalt, noch zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen nach den Präsidentschaftswahlen.In einem angespannten Klima und in Furcht vor Gewaltausbrüchen erwartete man in Nigeria die Bekanntgabe des neuen Präsidenten. Besonders die Christen im Norden des Landes sahen sich dem Druck neuer Verfolgungen ausgesetzt. Zum allerersten Mal verlief der demokratische Wechsel jedoch grössenteils friedlich und das befürchtete Chaos blieb aus.Im Vorfeld der Wahlen spielten beide Seiten mit der Angst vor dem anderen und die Wahlkampagne hatte die Spannungen...