20.08.2015 / Sudan / news

Die beiden südsudanesischen Pastoren Yat Michael und Peter Yen konnten am 19. August endlich aus dem Sudan ausreisen. Zwei Wochen zuvor waren sie nach rund sieben Monaten in Haft freigesprochen und aus dem Gefängnis entlassen worden. Allerdings wurden sie am darauffolgenden Tag am Flughafen festgehalten und von den Behörden daran gehindert, das Land zu verlassen. Ihre Anwälte versuchten daraufhin, gegen die Willkür des sudanesischen Geheimdienstes NIss (National Intelligence and Security Service) vorzugehen.

18.08.2015 / Sudan / news

Yat Michael und Peter Yen werden trotz Freispruch in Khartum festgehalten

Am 5. August hatte das Zentralgericht Nord in Khartum die beiden südsudanesischen Pastoren Yat Michael und Peter Yen Reith freigesprochen. Sie wurden aus der Haft entlassen. Als die Pastoren jedoch am 6. August aus dem Sudan ausreisen wollten, wurden sie am Flughafen festgehalten. Gegen sie würde ein Reiseverbot vom 23. März vorliegen, hiess es von offizieller Seite.

14.08.2015 / Sudan / news

Die Freilassung der beiden südsudanesischen Pastoren wurde am 5. August vom unabhängigen Radiosender Tamazuj bestätigt. Letzten Informationen zufolge wurden sie aber am 6. August von Agenten des sudanesischen Sicherheitsdienstes (NIss) am Flughafen Khartum an der Ausreise gehindert.

11.08.2015 / Iran / news

Nach wie vor befinden sich etwa 90 Christen wegen ihres Glaubens im Gefängnis

Am 1. August 2015 wurde Alireza Seyyedian nach 3 Jahren, 6 Monaten und 10 Tagen Haft in verschiedenen Strafanstalten Irans vorzeitig entlassen, meldet der Pressedienst Middle East Concern (MEC). Der etwa 40-jährige Christ, der zur Kirche des Iran gehört, war am 14. März 2012 verhaftet und wegen Propaganda gegen das Regime sowie Handlungen gegen die nationale Sicherheit zu 6 Jahren Haft, 90 Hieben und einer Geldstrafe verurteilt worden.

24.07.2015 / Pakistan / news

In ihrer Sitzung vom 22. Juli entschieden die drei Richter des Obersten Gerichts von Islamabad, die Berufung zu untersuchen, die Asia Bibis Anwalt für sie eingelegt hatte.

Diese Berufung hat eine aufschiebende Wirkung der Todesstrafe zur Folge, zu der Aasiya Noreen – besser bekannt als Asia Bibi (Bild) – wegen Blasphemie verurteilt wurde. Solange der Oberste Gerichtshof seinen Entscheid nicht bekannt gibt, kann die Strafe nicht vollzogen werden.

Die meisten Kommentatoren haben den Mut des Obersten Gerichts gelobt, das bereit ist, diesen Fall trotz sehr starker Opposition...