19.06.2015 / Indien / news

Etwas mehr als ein Jahr nach der Wahl von Premierminister Narendra Modi herrscht grosse Verunsicherung unter den NGO's und christlichen Hilfsorganisationen in Indien. Sie haben Anfang des Jahres ihre Anträge für die Erneuerung ihrer Lizenzen eingereicht und warten noch immer auf den Bescheid der Behörden.

Im ersten Amtsjahr von Modi wurden die Christen vermehrt zu Opfern von Gewalttaten: auf Gemeinden, die sich zum Gottesdienst versammelten, wurden Anschläge verübt und Pastoren verprügelt, Geschäfte von Christen wurden boykottiert oder christlichen Feldarbeitern keine Stelle mehr...

12.06.2015 / Türkei / news

Aufgrund der Wahlergebenisse vom 7. Juni gehen vier Sitze im Parlament an Angehörige der christlichen Minderheit.

Die Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP) von Präsident Erdogan verzeichnete an den Parlamentswahlen vom vergangenen Sonntag einen deutlichen Rückgang mit weniger als 41 % der Stimmen im Vergleich zu den 49 % im Jahr 2011. Er verliert seine absolute Mehrheit, was der Vielfalt und der Vertretung der christlichen Minderheit (0,4 % der Bevölkerung) den Weg öffnet.

Markar Esayan ist Kolumnist der regierungsfreundlichen Tageszeitung Yeni Sakak. Er ist...

05.06.2015 / Iran / news

Pastor Victor zählt angesichts seines Prozesses auf das Gebet; Nushin hat erlebt, wie ihre Angst in Frieden verwandelt wurde. Beide leben mit der Gewissheit, dass Gott der Allmächtige ist.

Am 26. Dezember 2014 wurde der Pastor Victor Bet-Tamraz (Bild) festgenommen, als er zuhause zusammen mit anderen Christen Weihnachten feierte. Am 2. März wurde er dann auf Kaution freigelassen und bittet um Gebet für seinen anstehenden Prozess.

04.06.2015 / Nigeria / news

Berichte bedrängter Christen im Angesicht des Todes

Im Nordosten des Landes sind Christen in der Minderheit und viele sind wegen der anhaltenden Gewalt gegen sie verunsichert. Dennoch ist die Überzeugung weit verbreitet, dass die Gemeinde Jesu überwinden wird, berichtete kürzlich ein Mitarbeiter der Open Doors World Watch Unit. Die Gemeinde geht durchs Feuer, lässt sich jedoch ihre Hoffnung nicht rauben. Kontinuierlich finden Muslime zum Glauben an Jesus. Die Christen sind nicht gebrochen, sondern viele werden sogar stärker in ihrem Glauben.

29.05.2015 / Turkmenistan / news

Während die Christen immer stärker überwacht werden, hat der turkmenische Präsident zu seiner eigenen Ehre eine Statue errichten lassen.

In der Hauptstadt Aşgabat erklang am vergangenen Montag, 25. Mai, die Nationalhymne, als eine 21 m hohe vergoldete Statue eingeweiht wurde. Sie stellt den Präsidenten Gurbanguly Berdimuhamedow dar. Er sitzt auf seinem Lieblingspferd auf einem Felsblock und hält eine Friedenstaube in der rechten Hand. Dieses imposante Monument ist ein weiteres Zeichen für den Personenkult, dem der Präsident eine grosse Bedeutung beimisst.