22.05.2015 / Zentralafrikanische Republik / news

Seit Beginn des Konfliktes haben sich die Kirchen stets um den Frieden in der ZAR bemüht. So auch am Nationalen Forum von Bangui, das am vergangenen 10. Mai mit einer Vereinbarung abgeschlossen wurde.

«Heute trachten alle nach dem Frieden. Es herrscht ein starker Wille, dem Land einen Neuanfang auf einer neuen Basis zu geben. Seit Beginn der Krise hat sich die Kirche tatkräftig dafür eingesetzt, dass die Situation nicht in einen sektiererischen Konflikt ausartet. Dies ist eine Gelegenheit, unser Bestreben nach Frieden und Versöhnung wiederholt zu unterstreichen», sagte Pastor...

14.05.2015 / Pakistan / news

Schämt ihr euch nicht dafür, was ein paar christliche Journalisten seit Monaten im Presseclub tun? Ihr Anführer Musa Masih verleitet Muslime zum Abfall vom Glauben […] Als Muslime fordern wir euch ein letztes Mal auf, die Lästerer des Islam und unseres geliebten Propheten aus dem Presseclub auszuschliessen! Diese Worte sind Teil eines Schreibens, das der Presseclub von Quetta, Hauptstadt der pakistanischen Provinz Belutschistan, bereits im Februar 2015 erhielt. Gemeint waren christliche Mitglieder des Clubs, die sich aufgrund ihres Glaubens und ihrer öffentlichen Tätigkeit offenbar den...

04.05.2015 / Vietnam / news

Während Vietnam mit öffentlichen Gedenkfeiern an das 40 Jahre zurückliegenden Ende des Vietnamkrieges erinnert, müssen die Christen im Land weiterhin auf echte Glaubensfreiheit warten. Ein vietnamesischer Christ drückt es so aus: Unsere Regierung hat zwei Gesichter: das eine ist freundlich und offen, das andere ist das der Unterdrückung.

Einschüchterungen, Prügel und Haft für Christen

01.05.2015 / Libyen / news

Kopten, Äthiopier – die Organisation Islamischer Staat setzt ihren Feldzug gegen die christliche Gemeinschaft in Libyen fort.

Äthiopien steht unter Schock nach den schauderhaften Bildern, die der IS verbreitet hat. Mindestens 28 äthiopische Christen wurden in Libyen grausam ermordet. Im Heimatland der Opfer herrscht auf der Strasse Zorn und Frustration. Die Regierung hat «diese Gräueltaten scharf verurteilt».

29.04.2015 / Türkei / news

Armenier begehen den 24. April als Gedenktag an die Geschehnisse des Jahres 1915, als vor genau 100 Jahren mit der Ermordung von mutmasslich 1,5 Millionen armenischen Christen begonnen wurde. Bis 1918 fielen darüber hinaus ca. 750.000 Assyrer und 500.000 Griechen den Säuberungen zum Opfer. Neben der politischen Dimension, die aktuell zu Diskussionen führt, war der damalige Genozid auch ein trauriger Höhepunkt gezielter Christverfolgung. Open Doors befragte dazu zwei armenische Christen, die verdeutlichen, welche aktuelle Bedeutung das Ereignis für sie bis heute hat.

Kirchen haben...