27.02.2015 / Zentralafrikanische Republik / news
Neuerliche Unruhen von internationalen Medien ignoriertIn der Zentralafrikanischen Republik kam es im Februar zu einer ganzen Reihe gewalttätiger Übergriffe gegen Christen. Trotz Bemühungen der UN und der Entsendung von Friedenstruppen durch verschiedene Länder sind erneut Tausende vor den Unruhen geflohen. In der Hauptstadt Bangui sowie in der nördlichen Provinz Nana Gbrebizi wurden gezielt Christen entführt und ermordet. Islamistische Seleka Milizen, Viehhirten vom Fulani Stamm sowie Anti-Balaka Kämpfer lassen das krisengeschüttelte Land nicht zur Ruhe kommen.Zwist mit Taxifahrer eskaliert...
27.02.2015 / Syrien / news
Im Nordosten Syriens wurden 35 Dörfer von den IS-Milizen erobert. Dutzende assyrischer Christen befinden sich nun in den Händen der Extremisten.Die Organisation Islamischer Staat startete am 23. Februar gegen vier Uhr morgens ihre Offensive auf einer 40 km langen Frontlinie dem Fluss Kahbur entlang in der Region von Hassaka. In diesem strategisch wichtigen Teil des Landes, der in der Nähe vom Irak liegt, befinden sich 35 mehrheitlich christliche Dörfer.Dieser Überraschungsangriff hat über 600 Familien zur Flucht gezwungen, die den heftigen Kämpfen und der Bedrohung durch den IS zu entkommen...
20.02.2015 / Sudan / news
Im Sudan werden seit einigen Wochen zwei Pastoren vom sudanesischen Geheimdienst an einem unbekannten Ort festgehalten. Yat Michael und Peter Yen gehören beide der evangelisch-presbyterianischen Kirche des Südsudan an und hielten sich zum Zeitpunkt ihrer Festnahme in der sudanesischen Hauptstadt Khartum auf.Pastoren ohne Anklage in HaftJe länger der Ort ihrer Inhaftierung unbekannt ist, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie gefoltert werden, äusserte die Direktorin des britischen Zweiges von Amnesty International, Kate Allen. Bis zum heutigen Tag ist keinerlei Anklage gegen die...
20.02.2015 / Ägypten / news
Die Enthauptung von 21 Kopten in Libyen löst unter den Christen in Ägypten Entsetzen aus. Die Regierung hat eine siebentägige Staatstrauer verfügt.Das am 15. Februar gepostete Video trägt den Titel «Eine in Blut geschriebene Nachricht an die Nation des Kreuzes» und nimmt damit Bezug auf die ägyptischen Christen, «die Nation des Kreuzes, die Anhänger der feindlichen ägyptischen Kirche.» In dem Video ist zu sehen, wie 21 in orangenen Overalls gekleidete Geiseln in Handschellen hintereinander hergehen. Sie werden von schwarz gekleideten und vermummten Männern bewacht. Sie werden enthauptet...
13.02.2015 / Irak / news
Sie wurden im Januar vom Islamischen Staat aus Mosul vertrieben. Zehn irakische Christen berichten, was sie erlebt haben. Anscheinend werden noch 40 weitere Christen von der Terrorgruppe festgehalten.Noch immer fragen sie sich, durch welches Wunder sie von den Dschihadisten verjagt anstatt ermordet wurden. Diese zehn christlichen Geiseln weigerten sich, zum Islam zu konvertieren und zweifelten daran, dass sie lebendig entkommen würden. Nach monatelanger Misshandlung war diese Gruppe betagter Menschen, von denen einige behindert sind, noch zwei Tage unterwegs, bevor sie am 7. Januar in Kirkuk...