Einsatz im Libanon (28.07.19 – 04.08.19)

Es war nicht nötig, arabisch zu können, um den Kindern in den Flüchtlingslagern Jesu Liebe zu zeigen. Ein Lächeln, ein paar Worte, Klatschspiele oder ein High-Five reichten aus, um den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Der grosse Einsatz der libanesischen Leiter war für uns sehr beeindruckend und gemeinsam mit ihnen war es unser grösster Wunsch, den Kindern das Evangelium nahe zu bringen. Wir sind sehr dankbar für den Einblick, den wir in die Arbeit mit Flüchtlingskindern erhalten haben und bringen viel Motivation mit, Menschen in Not zu helfen. Auch können wir uns etwas abschauen von der Freimütigkeit, mit der sie über ihren Glauben sprechen. Wir durften miterleben, wie Kinder freudig Loblieder sangen und Vieles über Jesus lernten. Wir hörten auch Geschichten von einzelnen Kindern, die zuhause das im Lager über Jesus Gelernte erzählten, woraufhin sich die Familien bekehrten. Das war eine grosse Ermutigung für uns alle.

Obwohl wir in uns in einem Krisengebiet befanden, sind wir gänzlich bewahrt geblieben vor irgendwelchen Anschlägen. Was zurückbleibt ist die Erinnerung an eine sehr gesegnete und von Gebeten getragene Zeit. Es ist erschreckend, die Armut einiger Menschen zu sehen, während ein paar Häuser weiter eine Luxusvilla aus dem Boden schiesst. Diese grosse Ungerechtigkeit machte einigen von uns sehr zu schaffen. Die Situation scheint hoffnungslos und das, was wir tun können, so gering. Doch Gott kann unseren Einsatz und all das, was die Kinder gehört haben in etwas Grosses wandeln – davon sind wir überzeugt und darauf bauen wir, denn von uns aus können wir nichts tun!