Am 16. Oktober 2018 wurde der 25-jährige Eldos aus Kirgistan von drei Männern verprügelt. Die Angreifer waren extremistische Muslime – sie zwangen Eldos dazu, zurück zum Islam zu konvertieren. Eldos ist als Muslim aufgewachsen, hat sich jedoch dem christlichen Glauben zugewandt. Mit schweren Verletzungen wurde der junge Christ ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte waren sich sicher, dass Eldos entweder sterben oder nur mit schweren Behinderungen überleben würde.

Inzwischen schwebt Eldos nicht mehr in Lebensgefahr. Sein gesundheitlicher Zustand ist jedoch weiterhin schlecht: Eldos kann nicht sprechen und die Ärzte befürchten, dass er seine Zähne verlieren wird. Infolge des Angriffs hat er mehrere Panikattacken gehabt. Ausserdem ist der junge Christ innerlich gebrochen und entmutigt. Dennoch bedankt er sich: „Ich bin am Leben, weil so viele Menschen für mich beten, das kann ich spüren. Ich danke euch!“

Eldos wurde bereits mehrfach operiert und wird noch viele weitere Operationen über sich ergehen lassen müssen. Im Krankenhaus bewachen ihn andere Christen, die um seine Sicherheit fürchten.

Auch Eldos Familie sorgt sich um den Sohn und Bruder. Die Angreifer haben die christliche Familie bedroht und sie gewarnt, zur Polizei zu gehen. Pastoren haben jedoch eine Anwältin für Eldos und seine Familie beauftragt. Sie hat seinen Fall den Medien des Landes und Sicherheitskräften bekannt gemacht. Nun ist auch sie in Gefahr – sie wird von Angehörigen der Angreifer bedroht. Eldos Schwester Nurzhan trifft die Situation ihres Bruders besonders. Sie musste den Angriff miterleben. Aufgrund des Stresses und Schocks, den sie dabei erfuhr, verlor sie am 24. Oktober im sechsten Monat der Schwangerschaft ihr Baby. Nurzhan redet kaum und weint viel.

Bitte ermutigen Sie Eldos, Nurzhan und ihre Familie bis Ende April 2019!

 

Schreibanleitung:

  • Schreiben Sie in einfachem Englisch und in kurzen Sätzen. Falls Sie kein Englisch sprechen, können Sie Ihren Text mithilfe einer Gratis-Online-Software übersetzen. Die Hauptsache ist nicht sprachliche Perfektion, sondern dass der Empfänger den Sinn Ihrer Botschaft versteht.
  • Fassen Sie sich kurz, aber bleiben Sie dennoch konkret. Schreiben Sie etwa, was Ihr Gebet für Eldos und Nurzhan ist. Ermutigen Sie sie, an ihrem Glauben an Jesus festzuhalten. Gerne können Sie auch einen Bibelvers zitieren, schicken Sie aber bitte nicht nur einen Vers allein, sondern fügen Sie auch einige persönliche Worte an.
  • Machen Sie Ihre Botschaft persönlich. Schreiben Sie zum Beispiel, aus welchem Land Sie kommen und nennen Sie Ihren Namen.
  • Kritisieren Sie nicht Kirgisistan oder die Politik des Landes.
  • Stecken Sie die Postkarte in einen Briefumschlag und senden Sie diesen an unsere Adresse : Open Doors, Praz-Roussy 4b, CH-1032 Romanel-s-Lausanne
  • Schreiben Sie die Adresse von Open Doors nicht auf die Karten.
  • Legen Sie kein Geld bei.
  • Geben Sie Ihre Adresse nicht bekannt, nur Ihren Namen und Ihr Land.
  • Erwähnen Sie Open Doors nie.
  • Wir werden Ihre Mitteilung weiterleiten.

 

Herzlichen Dank!

Infos Dezember 2018

 

Bild: Eldos mit seiner Mutter und seinem Onkel Nurbek

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