Verfolgung in voller Härte

«Ohne eure Hilfe können wir nicht überleben»

Nordkorea steht seit 18 Jahren an der Spitze des Weltverfolgungsindex. Der Kreuzweg der nordkoreanischen Christen scheint kein Ende zu nehmen. Die 200'000 bis 400'000 Christen leben entweder versteckt oder in Arbeitslagern. Nebst der Verfolgung kämpfen sie wie alle anderen Nordkoreaner mit einer katastrophalen Wirtschaftslage und Korruption. Doch sie bezeugen: «Die Tatsache, dass ihr uns unterstützen könnt, ist ein Beweis dafür, dass Gott existiert.»

Ein Blick in das nordkoreanische Leben

Eine Quelle von Open Doors vor Ort zeichnet ein grausames Bild davon, wie das Leben in Nordkorea aussieht. «Im Winter ist alles gefroren und es gibt nichts zu essen. Außerdem mussten wir zusätzliche Steuern zahlen, darunter eine nationale Bauunterstützungsgebühr, eine Militärunterstützungsgebühr und eine patriotische Nahrungsmittelabgabe, obwohl die Nahrungsmittelrationen der Regierung bei weitem nicht ausreichen. Die Bevölkerung in unserer Provinz hungert. Die meisten Menschen leiden an Unterernährung. Außerdem können wir unsere Heizöfen nicht benutzen, weil es kein Brennholz gibt.»

Eine andere Person sagte vor nicht allzu langer Zeit: «Wir leiden auch unter der Korruption, endloser Plünderung und sozialer Unsicherheit. Hinzu kommt, dass sich Cholera wegen unreinem Wasser und schlechter Hygiene schnell ausbreitet. Es gibt Hunderte von Patienten, die an schwerem Durchfall leiden, und mehr als die Hälfte davon sind kleine Kinder und ältere Patienten, deren Abwehrkräfte schwach sind. Mehr und mehr Menschen sterben jeden Tag an Hunger und verschiedenen Krankheiten.»

Eine dramatische Botschaft

Weil die Situation für Christen und andere Bürger so düster ist, versorgt Open Doors Zehntausende Christen mit Lebensmitteln, Medikamenten und Kleidung. Dies ist eine lebenswichtige Hilfe für die Kirche. «Es ist unmöglich, sich ein Auto ohne Motor vorzustellen. Ebenso können wir uns nicht vorstellen, wie wir ohne eure Sorge, Unterstützung und Liebe gegenüber unserer Glaubensfamilie überleben könnten. Durch diese Fürsorge überwinden wir alle schwierigen Umstände, so wie der Frühling den eiskalten Winter überwindet!»

Vor kurzem zwangen uns die finanziellen Umstände, Entscheidungen darüber zu treffen, wie wir unser Budget für die Projekte in Nordkorea aufteilen. Als wir den nordkoreanischen Gemeindeleitern vorschlugen, vielleicht den Betrag für Essen leicht zu reduzieren, schickten sie uns eine dramatische Botschaft. «Ihr könnt mit jeder anderen Aktivität aufhören, aber bitte, reduziert nicht die Menge der Lebensmittel, die ihr uns schickt. Ihr wisst nicht, wie es ist, hungrig zu sein!»

Er hat uns nicht vergessen

Die Christen gaben uns zu verstehen, dass es nichts nützt, Bücher und andere christliche Ressourcen zu verteilen oder die christliche Lehre über Radioprogramme zu verbreiten, wenn wir daneben keine Nahrung liefern. Als Folge davon haben wir das Budget für Lebensmittel erhöht.

Die nordkoreanischen Christen erkennen, dass sie im geistlichen Kampf um die Seele Nordkoreas nicht allein sind. «Die Tatsache, dass ihr uns unterstützen könnt, ist ein Beweis dafür, dass Gott existiert. Somit wissen wir, dass Er uns nicht vergessen hat. Danke!»

Mit Ihrer Unterstützung liefern wir Soforthilfe an 60'000 Christen in Nordkorea, die sonst niemand erreichen kann. /

Essen, Kleider, Medikamente für 2 Familien – CHF 200

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