Mit der «Impact India» Kampagne wollen wir den indischen Christen in den nächsten drei Jahren noch mehr zur Seite stehen.

Pastor Samuel, einer unserer vielen Partner sagte: «Wir indische Christen lieben unser Land. Wir beten jeden Tag für Indien.» Beten wir mit den indischen Christen und bezeugen ihnen so unsere Solidarität.

Juni 2019
  • Viele der Seminare zur Vorbereitung auf Verfolgung haben geholfen, den Glauben von entmutigten und verfolgten Christen wiederzubeleben. Eine Christin aus Nordindien berichtet, wie sie für die körperlichen Misshandlungen, die sie erlitten hat, auch innere Heilung erfahren hat. Beten wir für die weiteren Seminare, die dieses Jahr stattfinden.

 

Mai 2019
  • Verfolgung ist in Indien nicht nur ein gesellschaftliches Problem, sondern auch in der Politik verwurzelt. Beten wir für die politischen Führer in Indien, die die Verfolgung von Christen unterstützen. Möge Gott ihre Herzen und ihre Haltung gegenüber Christen verändern.
  • In den nächsten Wochen und Monaten finden mehrere Seminare in verschiedenen Teilen des Landes statt.
    In diesen Seminaren lernen Christen mehr über ihre Rechte und darüber, wie sie sich auf Verfolgung vorbereiten können. Es gibt aber auch Seminare für Leiter, Frauen und Jugendliche. Mögen diese Seminare ein Segen für die verfolgten Christen sein.
  • Wegen seines Glaubens wurde Nilay*, ein Christ aus Ostindien, beschuldigt, ein Informant der Polizei zu sein, und von Naxaliten gnadenlos getötet.
    Halten wir Nilays Familie in unseren Gebeten. Sie brauchen Gottes Trost und Stärke, um mit diesem schwierigen Verlust umzugehen, sowie seinen Schutz.
  • Beten wir für eine positive Wirkung der Lebensunterhaltsprojekte wie eine Ziegelei, eine Teeplantage oder eine Fischerei.
    Diese Projekte sind enorm wichtig, da Christen in der Gesellschaft oft diskriminiert werden und wegen ihres Glaubens oft keinen Zugang zu Arbeit haben oder diese verlieren.
  • Die Christen in Ostindien brauchen dringend unsere Gebete.
    Kürzlich wurde ein Kirchengebäude niedergebrannt und die Mitglieder der Gemeinde wurden schwer geschlagen. In einem anderen Teil Ostindiens wurden acht christliche Familien von den Dorfbewohnern geschlagen. Bitten wir Gott um seinen Schutz.

 

April 2019
  • Ein Ehepaar in Ostindien wurde von seiner Familie gefoltert und verbannt, nachdem sie ihr Leben Jesus übergeben haben. Momentan leben sie in einer einfachen Unterkunft und der Ehemann verdient ein kleines Einkommen mit seiner Rikscha, sie haben jedoch keine andere Einkommensquelle. Sie brauchen Gottes Schutz und eine angemessene Unterkunft.
  • Viele Migranten aus Bangladesch sind in die nordöstlichen Staaten Assam, Tripura und Manipur geströmt. Ein neues Gesetz ermöglicht nicht-muslimischen Migranten die indische Staatsbürgerschaft. Die ethnischen Minderheiten im Nordosten fühlen sich bedrängt. Es gibt viel Chaos, Unruhe und anhaltende Streiks. Beten wir für eine starke Einheit unter Christen in dieser schwierigen Zeit.
  • Saanvi* aus dem Norden Indiens wurde unter falschen Anschuldigungen, andere zur Bekehrung bewogen zu haben, verhaftet. Sie wurde mental gefoltert und von einer Polizistin im Gefängnis schwer geschlagen. Bitten wir Gott, dass er ihr Trost und Frieden schenkt, damit sie Jesus treu bleiben kann.
  • Unsere Partner in Indien sind dabei, neue Mitarbeiter und Freiwillige zu mobilisieren, um den Christen in den ländlichen Gebieten Zentralindiens, wo die Verfolgung am intensivsten ist, zu dienen. Möge Gott alle Mitarbeiter schützen und ihren Dienst viel Frucht tragen lassen. Zusammen mit unseren Partnern möchten wir unsere Hilfe für die verfolgte Kirche in Indien verdoppeln.
  • n acht Bundesstaaten schaffen Anti-Bekehrungsgesetze ein Umfeld der Feindseligkeit und Intoleranz. Von den sechs Staaten mit den meisten Fällen von Gewalt gegenüber Christen verfügen fünf über Anti-Bekehrungsgesetze. Die Christen in diesen Gebieten brauchen viel Weisheit beim Weitergeben des Evangeliums.
 
März 2019
  • Viele christliche Organisationen, die Kinderheime führen, wurden überfallen oder nach falschen Anschuldigungen wegen Missbrauchs geschlossen. Bisher wurden 26 Kinderheime geschlossen. Die Leiter all dieser Heime brauchen Gottes Stärke und Weisheit im Umgang mit dieser Situation und die Kinder brauchen Gottes Schutz.Pastor Robert leitet eine Gemeinde mit 70 bis 80 Mitgliedern. Er berichtet: «Bis jetzt ist uns nichts passiert, aber wir sind äußerst vorsichtig. Um uns herum kommt es zu vielen Vorfällen. Aus Sicherheitsgründen sprechen wir nicht mehr über unseren Dienst, aber wir führen eine Schule und ein Alphabetisierungszentrum.» Möge Gott die Gemeinde auch weiterhin ­segnen und bewahren.
  • Danken wir Gott für mehrere sozio-ökonomische und einkommensschaffende Projekte in verschiedenen Teilen Indiens. Diese Projekte helfen verfolgten Christen, eine nachhaltige Lebensgrundlage aufzubauen. Von einem Lebensunterhaltsprojekt im rural Indien, z.B. der Herstellung von Kompost oder Ziegelsteinen, profitieren mehrere Familien.
  • Open Doors arbeitet in Indien mit zahlreichen Partnern, überwiegend mit Kirchen. Im März sind mehrere Besuche bei unseren Kirchenpartnern geplant. Beten wir für Gottes Schutz über unseren Partnern und Mitarbeitern, die sie besuchen, und für eine gute Zusammenarbeit, um die verfolgten Christen bestmöglich zu unterstützen.
  • Christen in Ostindien brauchen besonders unsere Gebete. Erst kürzlich wurden rund 13 Familien gezwungen, ihre Dörfer zu verlassen. Ein Partner vor Ort sagt: «Die Hindu-Extremisten fördern so genannte christenfreie Dörfer und schüren unter den Dorfbewohnern Hass gegen Christen, was zu solchen Vertreibungen von Christen führt.»
  • 2019 finden mehrere wichtige Wahlen statt. Die wichtigste darunter ist die Wahl des indischen Premierministers durch die Mitglieder des Unterhauses des Parlaments. Stehen wir in unseren Gebeten für einen politischen Wandel in Indien ein, damit sich die Situation der Christen zum Besseren wendet.
  • Die Situation in Indien ist für christliche Frauen besonders schwierig, da sie unter anderem Missbrauch und sexueller Belästigung ausgesetzt sind. Beten wir ganz besonders für Antara* aus Ostindien, die wegen ihres Glaubens an Jesus von ihrem Schwiegersohn gefoltert und aus ihrem Haus vertrieben wurde.

 

Februar 2019
  • Beten wir für Pastor Amar* und seine Familie aus dem Osten des Landes, deren Leben aufgrund ihres Glaubens von Unbekannten am Telefon bedroht wurde. Der Vorfall wurde der Polizei gemeldet, aber die Familie braucht dringend Gottes Schutz. 
  • Reena* (21) wurde wegen ihres Glaubens vor zwei Jahren von Extremisten unter Drogen gesetzt und entführt. Mittlerweile konnte sie diese traumatische Erfahrung gut verarbeiten. «Ich habe einen Computerkurs absolviert, der mir von Partnern von Open Doors ermöglicht wurde, und bin nun auf der Suche nach Arbeit in der nahegelegenen Stadt. Ich möchte an einer angesehen Universität Agrarwissenschaften studieren. Bitte beten Sie für mich.»  

 

Dezember 2018
  • Die Verfolgung in Indien richtet sich zunehmend auch gegen Kinder und Jugendliche. Seit 2015 haben Tausende an unseren Verfolgungsseminaren für Kinder teilgenommen. Beten wir, dass diese Seminare den jungen Christen helfen, stark zu bleiben im Glauben, denn sie sind die Zukunft der indischen Kirche.
  • «Angesichts der bevorstehenden Parlamentswahlen 2019 ist es durchaus möglich, dass antichristliche Gewalt in Odisha wieder auftritt, entweder dort oder anderswo im Land.» Der Generalsekretär der Evangelischen Gemeinschaft Indiens (EFI), Vijayesh Lal, hofft und betet, dass sich solche Gewalttaten wie im Jahr 2008 nie wieder wiederholen. Lasst uns mit der Kirche in Indien beten.
  • Beten wir für den Norden Indiens, wo die Vorfälle von Angriffen auf Kirchen und Verhaftungen von Pastoren rapide zunehmen. Extremisten arbeiten hier mit den Polizeibehörden zusammen, was es für Christen noch schwerer macht, weil sie nicht einmal mehr minimalen Schutz von der Polizei erwarten können.
  • Denken wir besonders an die 15 Familien in Zentralindien, die kürzlich von den mehrheitlich hinduistischen Menschen in ihrem Dorf sozial boykottiert wurden. Die Christen dürfen nicht einmal Trinkwasser aus dem öffentlichen Brunnen schöpfen und leben unter der ständigen Gefahr, wegen ihres Glaubens geschlagen oder getötet zu werden.
  • In den ländlichen Gebieten Ostindiens fallen Christen hinduistischen Nationalisten und maoistischen Rebellen zum Opfer. Beten wir für einen christlichen Bruder in Ostindien, der von den Dorfbewohnern für seinen Glauben ständig bedroht und geschlagen wird.
  • Beten wir für alle Pastoren, die bedroht werden und gegen die ein Verfahren nach dem Anti-Konversionsgesetz läuft. Letztes Jahr veröffentlichte die Regierung von Jharkhand in lokalen Zeitungen eine Anzeige, in der christliche Missionare wegen Bekehrungen angeprangert wurden. Jharkhand erließ folglich als siebter Bundesstaat ein Anti-Konversionsgesetz.
  • Einige Familien in den Dörfern in Zentralindien wurden von den Dorfbewohnern gezwungen, vom Christentum zum Hinduismus zurück zu konvertieren. Einer unserer Partner vor Ort erzählt: «Die Dorfbewohner stehen unter dem Einfluss von hinduistischen Extremistengruppen, die sie oft besuchen und Lügen über Christen verbreiten.»
  • 271 Christen in Uttar Pradesh wurden mehrerer Verbrechen angeklagt, darunter der Versuch, Hindus durch Drogen zu bekehren und die Verbreitung von Lügen über den Hinduismus. Im August wurden sie von einem Gericht zunächst freigesprochen, werden jetzt aber verschiedener Straftaten wie Betrug und Schändung von Kultstätten beschuldigt. Beten wir für Gerechtigkeit.
  • Sari erlitt wie viele junge Christen hinduistischer Herkunft wegen ihres Glaubens körperliche Gewalt von ihrer Familie. Sie lebt nun bei einer Tante, die ebenfalls Christin ist; dennoch leidet sie unter der Situation, weil sie ihre Familie trotz allem sehr liebt. Möge Gott Saris Beziehung zu ihren Eltern erneuern.

 

November 2018

  • Besonders in Zentralindien nimmt die Zahl der Verfolgungsfälle weiter zu. Zahlreiche Häuser von Christen wurden in letzter Zeit zerstört und die Dorfbewohner verhindern einen Wiederaufbau. Einer unserer Partner sagt: «Die Christen stehen vor enormen Herausforderungen. Sie brauchen dringend unsere Unterstützung.»
  • Extremisten sind so bestrebt, Christen loszuwerden, dass sie selbst die Schwächsten nicht verschonen. Kürzlich wurde eine kleine Gruppe von Kindern und Jugendlichen in Nordindien mit scharfen Waffen wie Äxten angegriffen, während sie beteten. Beten wir für die schwer verletzten Christen.
  • Christen in ländlichen Gegenden leiden besonders stark unter Verfolgung. Denken wir besonders an einen Pastor aus Nordindien, der wegen seines Dienstes fälschlicherweise eines Verbrechens beschuldigt wurde. Ihn erwartet ein Prozess am Obersten Gerichtshof. Möge Gott ihm und seiner Familie beistehen. /
  • Durch die Gewalt der Hinduextremisten und deren Sympathisanten wurden zahlreiche Christen aus ihren Dörfern vertrieben oder ihre Existenzgrundlage wurde zerstört. Bald startet ein neues Projekt zur Berufsausbildung im Nähen. Bitten wir Gott um seinen Schutz für die Ausbildner und Kursteilnehmer und dass diese wieder eine Existenz aufbauen können.
  • Beten wir gegen die Pläne von Politikern, Christen unter der Stammesbevölkerung zusätzlich zu diskriminieren. Sie verlangen von der Zentralregierung, dass Stammesleute, die zum Christentum konvertieren, nicht von den Sonderleistungen profitieren sollten, die dem Rest der Stammesbevölkerung zustehen.

 

Oktober 2018
  • Der 65-jährige Pastor Ravi ist einer der einheimischen Christen, mit denen Open Doors schon seit vielen Jahren ­zusammenarbeitet. Beten wir, dass die unter anderem von ihm organisierten Seminare zum Umgang mit Verfolgung Frucht bringen und möglichst viele Christen durch unseren Dienst in Indien gestärkt werden.
  • Im August wurde die 9-jährige Anjali Masih im Bundesstaat Pubjab vergewaltigt und getötet, nachdem ihre Familie Christus ­angenommen hatte. Lokale christliche Leiter vermuten, dass dieser Vorfall Menschen von einer Bekehrung zum Christentum abhalten soll. Halten wir die Eltern des Mädchens und die Christen in der Gegend in ­unseren Gebeten.
  • Bitten wir Gott heute gemeinsam mit unseren verfolgten Geschwistern, dass er Christen vor Übergriffen schützt. Einer unserer Partner sagt: «Christen werden von Extremisten oft am Kopf oder anderen lebenswichtigen Körperteilen verletzt. Den Angreifern ist egal, ob die Person dabei stirbt. Sie wissen, dass sie nicht bestraft werden.»
  • Christliche Dorfbewohner im Bundesstaat Maharashtra sind wegen ihres Glaubens mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert. Einer unserer Kontakte erzählt: «Christen werden von der lokalen Wasserversorgung abgeschnitten und haben keinen Zugang zu staatlich subventionierten Lebensmitteln. Sie werden ständig bedroht und angegriffen.»
  • Beten wir für eine christliche Familie im Nordosten des Landes, die unter Hausarrest steht. Extremistische Hindus aus dem Dorf verweigern den Christen jeglichen Kontakt zur Außenwelt. Beten wir für unsere Geschwister, dass sie in der Bedrängnis durchhalten und nicht verzagen.
  • Pastor Dipender Prakash wurde von militanten Hindu-Nationalisten verprügelt und anschließend von der Polizei verhaftet. Man warf ihm vor, einige Familien zur Annahme des christlichen Glaubens gezwungen zu haben. Bitten wir Gott, dass er dem Pastor inneren Frieden und Furchtlosigkeit gibt.
 
September 2018
  • In der Hoffnung, Christen von ihrem Glauben abzubringen, werden Kirchen zerstört und Gemeindeleiter geschlagen und bedroht. Beten wir heute spezifisch für Mut und Ausdauer für Pastoren und Gemeindeleiter, die ihre Gemeinden inmitten von ständigen Drohungen, Ausgrenzung und Verfolgung führen.
  • Bhuwan* nahm an einer von Open Doors unterstützen Schulung teil (S. X). Wir fragten ihn nach Gebetsanliegen: «Mein Gebet für mein Land ist, dass mehr Menschen zu Christus finden und die Kirche stark ist. Ich persönlich wünsche mir einen unerschütterlichen Glauben und die Möglichkeit, anderen Pastoren finanziell zu helfen.»
  •  Sumit* erfährt Verfolgung, seit er seinen Dienst als Pastor angetreten ist. «Nun bin ich mit vielen Herausforderungen konfrontiert, besonders mit Verfolgung und Unterdrückung. Beten Sie, dass Gott mir hilft, durchzuhalten. Ich möchte in allen Situationen seinen Willen tun. Beten Sie auch für die Sicherheit meiner Familie.»
  • Denken wir besonders an Sujit und seine Familie. Er hat einen zweijährigen Sohn und zwei Töchter im Alter von 10 und 12 Jahren, die nicht mehr die Schule besuchen können, seit die Familie aus dem Dorf fliehen musste. Beten wir auch für seine Gemeinde, die Behörden und die indische Regierung.
  • Über 42‘000 Christen konnten 2017 an einem Seminar zum Umgang mit der Verfolgung teilnehmen. Das Bedürfnis für diese Schulungen ist sehr groß. Hunderte Mitarbeiter wurden geschult, damit sie in ihrer Region an solchen Seminaren mithelfen und lehren können. Beten wir, dass diese Seminare multipliziert werden können.
  • Yenu lebt mit ihren zwei jüngeren Schwestern. Ihre Mutter starb kürzlich aufgrund einer Krankheit, ihr Vater starb bereits vor Jahren. Seit dem Tod ihrer Mutter ist es für die Familie sehr schwierig, zu überleben. «Bitte beten Sie, dass ich eine geeignete Arbeit finde, damit ich unsere Familie versorgen kann.»
  • Kürzlich reisten einige Christen nach Indien, um verfolgte Christen zu treffen. Einer von ihnen erzählte: «Ich war erstaunt, wie isoliert Gemeindeleiter in bestimmten Teilen Indiens sind. Sie haben eine starke Berufung, in den Dörfern zu bleiben und zu dienen, aber es ist niemand da, der sie ermutigt.» Möge Gott diese isolierten Pastoren ermutigen.

* Namen geändert