«Keine Grenze, keine Gefängnismauer und keine Tür bleibt geschlossen, wenn wir nur beten.» Bruder Andrew, Gründer von Open Doors

Shockwave soll, wie es der Name schon sagt, eine Gebets-Schockwelle im Rahmen der Sonntage der verfolgten Kirche auslösen.

Im Jahr 2020 konzentriert sich Shockwave auf Indonesien.

Dieses Dossier ist ein Leitfaden für Jugendgruppen, um ganz spezifisch für die verfolgte Kirche zu beten.

Es gibt auch Gebetskarten zum Herunterladen.

Video zu Indonesien:
 

Shockwave 2020 war ein voller Erfolg. In der Deutschschweiz haben über 60 Jugendliche in Jugendgruppen, Konfirmandenklassen oder in Kleingruppen für Indonesien gebetet. Durch die Covid-Situation wurden einige Anlässe auch online durchgeführt.

Hier ein paar Statements von Jugendlichen die 2020 teilgenommen haben:

Ich fand es sehr interessant zu hören, wie es Christen in Indonesien geht und wie gut wir es in der Schweiz haben. In anderen Ländern werden die Christen verfolgt. Aber sie bleiben dran und setzen ihr Vertrauen auf Gott. Das gemeinsame Gebet hat mich am meisten angesprochen. Wir sind zwar weit weg, können die verfolgten Christen durch das Gebet unterstützen und ermutigen, dass sie weiterhin trotz Verfolgung am Glauben dranbleiben.

Am Anfang hätte ich mir mehr Informationen von Open Doors gewünscht. Richtig beeindruckt hat mich die Geschichte von einer Studentin aus dem Film. Sie bekommt keine gute Noten von ihrem Lehrer weil sie Christin ist und so nicht richtig in die muslimische Kultur dazugehört. Studieren und lernen ist ja eigentlich die Grundlage fürs Leben später und dann hört man solche Geschichten, dass man wegen seinem Glauben keinen Schul- oder Studienabschluss erhält. Das hat mich aufgewühlt.

Der Film war sehr interessant und bewegend. Es ist nochmal intensiver, wenn man die Schicksale dieser Menschen sieht, und sie nicht nur erzählt bekommt. Am meisten hat mich das Zeugnis eines Pfarrers im Film beeindruckt, dessen Kirche Opfer eines Attentats wurde. Er hat gesagt, dass er versucht, den Attentätern zu vergeben.

Mir hat es gefallen, Geschichten von Christen aus Indonesien zu hören. Man spricht ja immer von der weltweiten Gemeinde der Christen und dass wir alle dazugehören. Das ist für mich in meinem Alltag aber weit weg. Darum braucht es einen Jugendanlass wie diesen, wo wir gezielt Geschichten von verfolgten Christen hören. Zu Beginn hätte man gut noch mehr Informationen über Open Doors als Organisation erhalten können, für alle jene, welche diesen Dienst noch nicht so kennen. 

Es war spannend zu sehen, dass es in anderen Ländern anders läuft als hier. Es hat mir nicht gefallen, was dort passiert. Wir haben einen guten Einblick erhalten ins Thema Christenverfolgung. Ich bin ermutigt zu sehen, wie die Christen dort dranbleiben und trotz Verfolgung nicht aufgeben. Auch die Gebetsgruppen haben mir gefallen. Man konnte praktisch anwenden, was man vorher gehört hat. Die Gebetsanliegen waren sehr spezifisch und so konnte ich mehr über die Geschichte dieser Christen erfahren.

Wir sind bereits in den Startlöchern zur Vorbereitung des Shockwave-Pakets 2021. Interessierte können sich unter youth@opendoors.ch melden, um die Materialien zu bestellen. 

Im Jahr 2019 konzentrierte sich Shockwave auf Pakistan.

>> Gebetskarten 2019 herunterladen