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Usbekistan

Uzbekistan Map
Verfolgungsursache
Totalitarismus oder diktatorische ParanoiaIslamischer ExtremismusUnterdrückung durch den Clan/Stamm
Christen
395'000
Hauptreligion
Islam
Regierung
Präsidiale Republik
Staatsoberhaupt
Präsident Shavkat Mirziyoyev
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Uzbekistan

Wie sieht die Verfolgung in Usbekistan aus?

Die Verfassung von 2023 ermöglicht Shavkat Mirziyoev nicht nur, bis 2040 Präsident zu bleiben, sondern proklamiert auch die Säkularität des Staates. Die Religionsfreiheit bleibt jedoch eingeschränkt durch die Kriminalisierung nicht registrierter Aktivitäten, den eingeschränkten Zugang zu religiösem Material, das Verbot der Weitergabe des Glaubens und zuletzt durch Gesetze, die Eltern bestrafen, die ihre Kindern religiös erziehen.

Was erleben Christen?

  • Alle Christen sind Druck ausgesetzt. Anerkannte Gruppen, zu denen die Unabhängigen und Armenier sowie die Orthodoxen zählen, werden am wenigsten beeinträchtigt.
  • Christliche Konvertiten mit muslimischem Hintergrund werden in ländlichen Gebieten von ihrem Umfeld stark verfolgt.
  • Der komplexe Registrierungsprozess führt dazu, dass viele Gemeinschaften nicht anerkannt werden, was sie Polizeirazzien, Verhaftungen, Drohungen, Geldstrafen usw. aussetzt.

Welches sind die jüngsten Beispiele von Verfolgung?

  • 4. Dezember 2024 – Abrissfahrzeuge zerstören unter Aufsicht der Polizei und Mitgliedern des Justizministeriums ein Gebäude, das dem Rat der Baptistenkirchen von Urgentsch gehört. Die Zerstörung war bereits einige Monate zuvor angeordnet, dann begonnen und wieder eingestellt worden. Dieses Mal wird das Gebäude vollständig zerstört. Es sollte als Versammlungsort für die baptistische Gemeinde dienen.

Treffen Sie Ahmad*

Allein die Tatsache, dass wir uns um sie kümmern, macht sie neugierig. Durch das Brunnenprojekt haben bereits etwa 300 Familien von Jesus gehört. Sie treffen sich in Hauskreisen. Innerhalb nur eines Monats wurden 30 Afghanen getauft.

Ahmad* (Name geändert), Zentralasien

Wer ist von der Verfolgung am stärksten betroffen?

Wie an vielen Orten weltweit sind auch hier christliche Konvertiten besonders stark von Verfolgung betroffen, vor allem jene, die ausserhalb der grossen urbanen Zentren leben. Ein Brennpunkt schwerer Verfolgung ist das Fergana-Tal, wo traditionelle islamische Werte und Clanstrukturen am stärksten ausgeprägt sind. Staatliche Feindseligkeit richtet sich überwiegend gegen Gemeindeleitende, da deren Einfluss auf die christliche Gemeinschaft als besonders beunruhigend wahrgenommen wird.

Wie hilft Open Doors den Christen in Usbekistan?

Open Doors stärkt die Kirche in Zentralasien durch zahlreiche Initiativen, darunter die Verteilung von Literatur, Gebetsunterstützung, Präsenzdienst, Unterstützung bei der Existenzsicherung und Frauenarbeit.

  • Kirchen und Gemeindeleiter werden oft von den Behörden überwacht. Beten Sie, dass sie andere leiten können, ohne bedrängt oder angegriffen zu werden.
  • Nicht registrierte Kirchen werden besonders ins Visier genommen und durchsucht. Bitten Sie Gott, die Gläubigen zu beschützen, die so viel riskieren, nur um sich zu versammeln und Ihn anzubeten.
  • Beten wir dafür, dass Christen, die in Usbekistan vom Islam konvertiert sind – und oft von Familie, Gemeinschaft und Regierung unter Druck gesetzt werden, ihren Glauben zu widerrufen – Gottes Gnade und Hoffnung empfangen.