01.04.2005 /
Sri Lanka
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Abstimmung über Antibekehrungsgesetz

(Open Doors) – Sri Lankas Parlament wird diesen Monat über die Einführung eines Antibekehrungsgesetzes abstimmen. Dieses neue 'Gesetz zum Schutz der Religionsfreiheit' erklärt jeden Wechsel von einer Religion zur anderen für illegal. Die neue Gesetzgebung war bereits letzten Sommer vom Kabinett gutgeheissen worden.Wer versucht andere zu bekehren oder Beihilfe dazu leistet macht sich strafbar. Vorgesehen sind Gefängnisstrafen bis zu sieben Jahren oder Bussen bis zu 200'000 Rupien (ca. 2'000.- US$). Buddhistische Geistliche hatten bereits 2002 versucht ein Antibekehrungsgesetz einzuführen, um dem Rückgang des Buddhismus entgegenzusteuern.Sri Lankas Christen hatten gehofft, ihre Bemühungen den buddhistischen Opfern des Tsunami Hilfe zu leisten, würden die Feindseligkeit gegen den christlichen Glauben verringern. Durch dieses geplante Gesetz aber könnten alle wohlgemeinten Hilfsaktionen als Bekehrungsversuche angesehen werden und demzufolge Christen hart bestraft werden. Gebetsanliegen:dass dieses Antibekehrungsgesetz nicht eingeführt wird danken wir Gott für den Mut der Christen Sri Lankas nach dem Tsunami auch den buddhistischen Opfern zu helfen