10.07.2009 /
Mauretanien
/ news

Christ nach Bedrohungen umgebracht

Am 23. Juni wurde der Amerikaner Christopher Lagget in der Hauptstadt Nouakchott von extremistischen Islamisten angegriffen und getötet. Bereits Monate zuvor waren Drohungen gegen ihn veröffentlicht worden. Er arbeitete als Informatik- und Sprachlehrer und wurde von allen Bekannten, Christen und anderen, sehr geschätzt. Gerade dieses gute Zeugnis scheint die Ursache der Tötung gewesen zu sein. Mitglieder von Al-Qaida, die für den Angriff Verantwortung übernahmen, erklärten in einem Communiqué 'Christopher sei in missionarische Aktivitäten verwickelt gewesen.' Christopher hinterlässt seine Frau Jackie und vier Kinder im Alter von 15, 13, 12, und 8 Jahren. Die Beerdigung fand in Tennessee, den Vereinigten Staaten von Amerika statt. Während der Abdankungsfeier meinte Christophers Vater: 'Wir sind hoffnungsvoll, dass Christopher nicht umsonst gestorben ist. Wir glauben, dass diese Tragödie viele Christen vor Ort noch mehr motivieren wird um die Gute Nachricht der Liebe Gottes weiter zu geben.' Die Familie bestätigt den Mördern vergeben zu haben. In Mauretanien ist es gesetzlich verboten Interesse am Christentum zu zeigen, umso gefährlicher ist es für jemanden der Christ wird. Christ werden bedeutet oft vom eigenen Umfeld ausgestossen zu werden und unter grossen Druck zu kommen. Gebetsanliegen:

Für Kraft und Trost vom Herrn für Christophers Familie Für Jackie, die nun mit vier Kindern alleine ist Dass Mauretanien friedlich bleibt und der Terrorismus nicht zunimmt