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Es waren 38 Schüler im Alter von 13 bis 18 Jahren, die für ein Stipendium ausgewählt worden waren. Dieses sollte ihnen die Teilnahme an einer Bibelschule ermöglichen. Doch die örtlichen islamischen Führer übten Druck auf die Eltern aus, damit sie ihren Kindern die Teilnahme an dem Programm nicht gestatteten. Zwischen März und Juni gaben sechs Studenten unter diesem Druck ihr Studium auf. Aber nicht auf die Nachfolge Christi.
«Ich verzichte aus Respekt vor meinen Eltern darauf, das Stipendium anzunehmen und Theologie zu studieren», kündigte einer der für das Programm in Frage kommenden Studenten an. «Ich besuche aber weiterhin meine Kirche und nehme aktiv an allen Aktivitäten teil.»
Die Pastoren und andere Partner befürchten, dass weitere Studierende abspringen könnten. Die örtlichen islamischen Führer, die hinter diesen Abmeldungen stehen, haben den Eltern gesagt, dass ihre Kinder einer Gehirnwäsche unterzogen werden würden. Das machte ihnen Angst und sie übten Druck auf ihre Kinder aus, damit sie sich zurückziehen. Alle Teilnehmer sind jedoch bereits Christen und sehr engagiert in ihrer christlichen Gemeinde.
Der Süden der Philippinen ist überwiegend muslimisch. Viele der Christen sind Muslime, die zum Christentum konvertiert sind. Es ist besonders wichtig, dass sie an Schulungen teilnehmen und Bibelstunden besuchen können, um mehr über die Bibel zu erfahren und im Glauben zu wachsen.
Deshalb haben unsere Partner vor Ort Geld gesammelt, um Stipendien finanzieren zu können, die es Christen ermöglichen, sich ausbilden zu lassen. Nach ihrer Ausbildung können sie dann ihrerseits andere lehren, aber auch lernen, Verfolgung zu widerstehen.