Auf dieser Seite finden Sie spezifische Gebetsanliegen, die wir monatlich aktualisieren. Darunter finden Sie allgemeine Gebetspunkte für die Christen im Irak.

August 2022
  • 2014 verliessen viele Christen ihr Zuhause und verloren ihre Arbeit. Nach der Befreiung kehrten die Christen zurück, um das Leben in ihren Dörfern wieder aufzubauen.
    Die Familie von Mimi (13) aus Shikhan hat mit der Viehzucht begonnen. Beten wir für eine gute Zukunft für Mimi und für ihre Familie und dass sie angesichts aller Herausforderungen stark bleiben.
Juni 2022
  • Wir danken Gott für weitere Erfolge in unserer Arbeit im Irak. Unsere Partner vor Ort bauen Vertrauen und Grundlagen auf, um Christen und das Christentum im Irak zu unterstützen.
    Möge Gott ihnen Weisheit und Kraft geben, um alle Herausforderungen zu meistern.
  • Unser lokaler Partner versucht, in Bagdad einen Dienst unter Jugendlichen zu starten.
  • Bitten wir um Weisheit, Mut und Geduld für die Herausforderungen, denen unser Partner dabei begegnet. Gott kennt die Bedürfnisse der christlichen Jugend im Irak.
Mai 2022
  • Beten wir weiter für die Christen in der Ninive-Ebene, die zurückgekehrt sind, um ihre zerstörten Dörfer wiederaufzubauen.
    Die Sicherheitslage in dem Gebiet ist aufgrund von Milizen weiterhin instabil. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit von Streitigkeiten und Übergriffen gegen sie als Minderheit.
  • Beten wir für neue Projekte unserer lokalen Partner, darunter eine Seelsorgeschule, die Einzelpersonen und Gruppen ausbildet.
    Von September 2021 bis Mai 2023 lernen die Studierenden über Psychopathologie, Traumaheilung, Beratungsfähigkeiten, Beziehungen, Ehe- und Familienberatung und viele andere Themen.
Januar 2022
  • Einer unserer Partner hat ein Institut eröffnet, das Einzelpersonen und Gruppen auf die seelsorgerische Betreuung und Beratung von Bedürftigen ­vorbereitet.
    Zwischen September 2021 und Mai 2023 werden die Studenten in Psychopathologie, Traumabehandlung und Seelsorge ausgebildet. Möge dieses Institut zu einem Segen für viele werden.
Dezember 2021
  • Grosse Verfolgungsfälle wie die Invasion des IS im Nordirak haben traumatische Auswirkungen auf Kinder.
    Einige Kinder werden sehr ängstlich und ziehen sich zurück, während andere aggressives Verhalten zeigen. Beten wir, dass unsere Partner diesen Kindern helfen können, ihr Trauma zu überwinden.
  • Sprechen wir ein Gebet für all jene, die durch die Gewalt des IS geliebte Menschen verloren haben.
    Kinder, die einen Elternteil verloren haben, trifft dies besonders hart, wie etwa Rafif, deren Vater vor ihrer Geburt getötet wurde. Möge die Liebe Gottes, des Vaters, sie umgeben.
September 2021
  • Einige vom IS entführte Christen sind vielleicht noch am Leben.
    Beten wir für Ayoub*, der als 14-Jähriger gekidnappt wurde. Anscheinend wurde er in eine muslimische Familie aufgenommen, die ihn täglich zur Moschee bringe. Möge Gott ihm nahe sein und Jesus weiter in seinem Herzen leben.
  • Irakische Christen beginnen, von ihren Familienmitgliedern zu sprechen, die 2014 mit dem Einmarsch des IS verschwanden.
    Viele haben aus Scham und Angst vor Vergeltung durch den IS geschwiegen wie Sana (Seite 9). Beten wir für sie und all jene, die für ihr Trauma keine angemessene Begleitung erhalten haben.
  • Die aus der IS-Gefangenschaft Freigelassenen brauchen unser Gebet, besonders die Frauen, die als Sexsklaven ausgebeutet wurden.
    Sie kämpfen mit Trauma und Scham. «Ausserhalb des Iraks wurde bekannt, wie der IS mit den Yeziden umging. Das ist richtig, denn sie erlitten noch mehr [Hass vom IS]. Aber der IS nahm auch viele Christen gefangen», sagt Pater Ammar.
  • Danken wir Gott für die wertvolle Arbeit der vielen Bibellehrer im Irak, die vom lokalen Partner von Open Doors unterstützt werden.
    Bibellehrer Sabah sagt: «Meine Vision ist es, Einheit zwischen den Konfessionen zu schaffen und Kinder zum Bibellesen zu ermutigen, damit sie stark im Glauben werden.» Beten wir, dass seine Arbeit und die seines Sohnes Miron viel Frucht trägt.
  • Über 10 junge Christen im Irak haben ein einjähriges Advocacy-Trainingsprogramm abgeschlossen.
    Sie arbeiten nun an lokalen Kampagnen, um auf Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung aufmerksam zu machen. Beten wir für eine grosse Wirkung.
April 2021
  • Das Chaos der vergangenen Jahre hat in der Gesellschaft zu einem verstärkten Stammesdenken geführt; Christen, die von keinem Stamm unterstützt werden, werden so zum schwächsten Glied. Besonders in der Hauptstadt Bagdad wird daher oft christliches Eigentum beschlagnahmt, da Christen es nicht riskieren können, eine Klage einzureichen. Beten wir für die Christen, die ihren Besitz ­verloren haben.
März 2021
  • Beten wir für die Kampagne, die unser Advocacy-Team und irakische christliche Aktivisten letztes Jahr gestartet haben. Dabei geht es um die Herausforderungen und Schwierigkeiten, mit denen Christen im Irak konfrontiert sind, und darum, diese den Behörden zu vermitteln, damit die Christen ein besseres und friedlicheres Leben im Irak führen können.
  • Halten wir Pater Daniel, der mit unseren lokalen Partnern eine Leiterschulung organisiert, im Gebet. Er bildet eine Gruppe junger Freiwilliger in der Kirche von Kirkuk aus, damit mehr junge Leitende darauf vorbereitet werden, in ihren Kirchgemeinden zu dienen.
Februar 2021
  • Die Christen im Irak kämpfen weiterhin ums Überleben und brauchen unsere Gebete. Pastor Karam Shamasha ist überzeugt, dass die Christen im Irak bleiben müssen. «Wir haben die Aufgabe, mit unserem Glauben, unserer Liebe und Gelassenheit zu zeigen, dass es Wege gibt, jenseits von Gewalt und Krieg zu leben.»
Januar 2021
  • Jedes Jahr im September feiern die Christen im Irak den «Tag des Kreuzes». Pater Ammar aus Karakosch sagt: «Wir feiern diesen Tag seit Jahrhunderten. Das Kreuz erinnert uns an den Sieg von Jesus über Tod und Schmerz. Eines Tages werden wir von all unserem Schmerz befreit und mit Jesus vereint sein.» Möge das Kreuz die Christen immer an diese Wahrheit erinnern. 
  • Steven, ein irakischer Christ, hat eine Botschaft an die Christen weltweit: «Als irakische Christen müssen wir hier bleiben und bezeugen, wie stark Christus ist. Wir brauchen die Gebete der Christen auf der ganzen Welt. Wir sind die ursprünglichen Bewohner dieses Landes.»

* Namen geändert