Aman* und Rajesh* sind lokale Partner von Open Doors in Indien, die unsere verfolgten Brüder und Schwestern mit Covid-Hilfe unterstützt haben. Dank Ihrer Gebete und grosszügigen Spenden haben 126'000 verfolgte Christen in Indien im Jahr 2020 dringende Nothilfe erhalten.

Aman berichtet von einigen von ihnen: «Wir sahen, dass arme Menschen kurz davor waren, zu verhungern. Also begannen wir, den Menschen mit fertigen Mahlzeiten zu helfen; dann erhielten wir Unterstützung von eurer Organisation und begannen mit der Verteilung von Lebensmitteln.

Wir halfen einer Christin namens Swati*, die mit ihrer Tochter und ihrer Enkelin lebt, die behindert ist. Sie erntete Gemüse auf einer Farm und verdiente manchmal 25 Rupien pro Stunde. So konnte sie ihre Familie ernähren. Ihr Mann starb sehr früh, und sie zog ihre Tochter mit grossen Schwierigkeiten auf.

Ihre Tochter heiratete, doch die Schwiegereltern machten ihr das Leben schwer und ihr Mann hatte eine Affäre. Sie brachte bald ein Mädchen zur Welt, das körperlich behindert war. Ihr Mann liess sich scheiden und schickte sie zu Swati zurück. Swati arbeitet hart, um für ihre Tochter und Enkelin zu sorgen, aber als Covid-19 kam, hatte sie weder Arbeit noch Geld.

Viele Leute notierten ihren Namen, um Hilfe zu bringen, aber niemand kam zurück. Als wir davon erfuhren, versorgten wie sie mit Lebensmitteln. Sie war sehr glücklich, weinte und sagte: ‘Endlich hat uns jemand bemerkt!’.

Bei einer anderen Familie hatte die Frau bei einem Unfall eine Hand verloren und ihr Mann litt an einer Lähmung. Als wir sie besuchten, hatten sie nichts zu essen und keine Hoffnung auf Arbeit, da sie Tagelöhner waren. Wir versorgten sie mit Lebensmittelpaketen, die für drei Monate reichen.»


«Die Menschen waren entmutigt und besorgt über die Pandemie, aber sie suchten bei Gott Zuflucht. Als wir sie mit unserer Hilfe erreichten, lobten sie Gott und dankten uns immer und immer wieder.»
Aman

Rajesh ist ein anderer Partner von Open Doors, der während des Lockdowns lebenswichtige Nahrungsmittelhilfe an Gläubige verteilte. Er beobachtete auch, dass die Verfolgung in den abgelegenen Gebieten zuzunehmen begann. Selbst wenn die Menschen eigentlich nicht auf die Strasse gehen sollten, wurden Christen brutal angegriffen. Religiöse Minderheiten zu beschuldigen, das Virus zu verbreiten, war eine weitere Möglichkeit, sie auszugrenzen.

Rajesh sagt: «Viele Christen konnten nicht mehr arbeiten, und wenn staatliche Hilfsgüter verteilt wurden, wurden sie von den Leitern ihrer örtlichen Gemeinschaft wegen ihres Glaubens davon ausgeschlossen.

Sie wussten nicht, was sie morgen essen würden. Als wir sie mit Lebensmitteln erreichten, fingen viele von ihnen an zu weinen und sagten, dass dies die Antwort auf ihre Gebete sei. Sie sagten: ‘Ihr seid vom Herrn gesandt in dieser kritischen Zeit. Gott hat unsere Gebete erhört, und das hat unseren Glauben gestärkt.’»

Vielen Dank, dass Sie unsere Arbeit in Indien unterstützen.


«Wir waren so entmutigt, als sie uns ignorierten, während sie allen in unserem Dorf Hilfsgüter verteilten. Aber Gott zeigte uns seine Gunst und hat durch euch für unsere Bedürfnisse gesorgt.»

Aarti* und ihre Familie in Indien


* Namen geändert