07.09.2017 /
Irak
/ Projekt

Hoffnung wiederherstellen – die nächste Phase der Kampagne «Hoffnung für den Nahen Osten»

Die Kirchen haben die Christen stark ermutigt, in die Dörfer der Ninive-Ebene zurückzukehren. Dort braucht es grosse Investitionen für den Wiederaufbau. Auch Projekte zur Berufsbildung und der Schaffung von Arbeitsplätzen sind dringend nötig.

Open Doors ist seit über 20 Jahren aktiv im Irak. Durch unsere Partnerorganisation vor Ort stärken wir die Kirche durch Bibelschulung und sozio-ökonomische Projekte. Wir begleiteten die irakischen Binnenflüchtlinge durch die vom IS im 2014 ausgelöste Krise bis Ende 2017 mit Verteilung von Lebensmitteln und anderer Nothilfe. Seit 2016 fokussieren wir uns auf den Wiederaufbau und die Unterstützung der in ihre befreiten Dörfer zurückkehrenden Familien, mit Berufs- und Lebensunterhaltsprojekten. Diese Phase kann 5 bis 15 Jahre dauern und erfordert ein langfristiges Engagement von Open Doors und seinen Unterstützern.

Das Hauptziel dieses Programms ist, die Christen im Nordirak wirtschaftlich zu stärken, sodass sie in ihrem Land bleiben können. Neben der Unterstützung beim Wiederaufbau, sollen Massnahmen für die Gewährleistung ihrer Sicherheit und Würde geschaffen werden. Durch Schulungen und Möglichkeiten zum Erwerb des Lebensunterhalts werden Familien und die gesamte Kirche gestärkt.

Durch Ihre Unterstützung konnten 2016/2017 1144 Familien ihre Häuser reparieren. Mit 30 Business-Projekten konnten insgesamt 366 Arbeitsplätze für christliche Binnenflüchtlinge geschaffen werden. Rund 250 Christen haben ein Darlehen und Business-Schulung erhalten.

Anzahl Begünstigte 2018

500 Familien für Hausreparaturen. Insgesamt 355 Person für Darlehen, Business-Schulungen und Berufstraining.

Budget 2018 / 2019: CHF 172’500 (Ziel Schweiz)

Eine Business-Schulung kostet durchschnittlich CHF 670 / Person
Eine Hausreparatur kostet durchschnittlich CHF 3500 / Familie