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Crépin Monga, ein Gemeindeleiter, der sich für den Frieden und für Vertriebene einsetzte, wurde am 29. Juni in Zémio getötet – in einer Region der Zentralafrikanischen Republik, die von schwerer Gewalt geprägt ist.
Crépin Monga wurde am 29. Juni in Zémio im Südosten der Zentralafrikanischen Republik von bewaffneten Männern getötet, als er auf dem Heimweg war.
Der 36-jährige Gemeindeleiter war weithin für seinen Einsatz für den Frieden in einer von Gewalt heimgesuchten Region bekannt.
«Crépin hat in dieser Region Aussergewöhnliches für den Frieden geleistet. Wir befürchten, dass es sich um eine Hinrichtung und eine Warnung jener handelt, die unter keinen Umständen wollen, dass in diesem Teil des Landes wieder Frieden einkehrt.»
— Aurelio Gazzera, Bischof von Bangassou
Crépin hatte mehr als 3000 Menschen, die vor der Gewalt geflohen waren, in seiner Gemeinde aufgenommen. Ausserdem pflegte er Kontakte zu verschiedenen bewaffneten Gruppen, um den Dialog zu fördern und als Vermittler zu fungieren.
Der Bürgerkrieg in der Zentralafrikanischen Republik ist ein langwieriger Konflikt, der seit Anfang der 2010er Jahre andauert. Auch wenn die Gewalt in einigen Regionen nachgelassen hat, ist der Konflikt noch lange nicht beendet. Die Region Zémio zählt seit Jahren zu den instabilsten Gebieten des Landes.
Zémio liegt in der Nähe der Grenzen zum Südsudan und zur Demokratischen Republik Kongo und ist Schauplatz anhaltender Gewalt zwischen den zentralafrikanischen Streitkräften, die von russischen Paramilitärs unterstützt werden, und der Miliz Azande Ani Kpi Gbè (AAKG).
Der Zusammenbruch der staatlichen Autorität hat zu einer weit verbreiteten Rechtslosigkeit geführt. Bewaffnete Gruppen, korrupte Amtsträger und dschihadistische Gruppen nutzen dieses Sicherheitsvakuum aus und nehmen dabei häufig Christen ins Visier.
Kirchen wurden geplündert oder zerstört, während christliche Leiter bedroht, verhaftet oder ermordet werden. Die Ermordung von Crépin Monga ist ein weiteres Beispiel dafür.