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Mosambik

Mozambique Map
Verfolgungsursache
Islamischer ExtremismusKorruption und organisiertes VerbrechenTotalitarismus oder diktatorische ParanoiaUnterdrückung durch den Clan/Stamm
Christen
19'937'000
Hauptreligion
Christentum
Regierung
Präsidiale Republik
Staatsoberhaupt
Präsident Daniel Francisco Chapo
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Mozambique

Wie sieht die Verfolgung in Mosambik aus?

Die Provinz Cabo Delgado ist Schauplatz eines gewalttätigen islamistischen Aufstands unter Führung der mit dem Islamischen Staat verbundenen Gruppe Ahlu Sunna wal Jamaa (ASWJ), der 2024 mit der dschihadistischen Terrorkampagne «Tötet sie, wo immer ihr sie findet» begann. Die Streitkräfte der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas zogen sich im Juli 2024 zurück und hinterliessen ein Sicherheitsvakuum, in dem der Extremismus gedeiht.

Was erleben Christen?

  • Im Norden führen islamistische Extremisten brutale Angriffe gegen Christen durch: Sie stecken Kirchen in Brand, entführen Menschen, führen Hinrichtungen durch und zerstören ganze Dörfer.
  • Während sich die Gewalt auf das Zentrum des Landes ausbreitet, insbesondere auf ländliche Gebiete, wird der Zugang zu religiösen Versammlungen aus Angst vor Angriffen zunehmend eingeschränkt.
  • Christliche Leiter werden häufig schikaniert, entführt oder angegriffen, weil sie sich gegen den Waffen- oder Drogenhandel einsetzen.

Welches sind die jüngsten Beispiele von Verfolgung?

  • 30. Juli 2025 – Angriff auf Christen in Muanquina: Zwei Kirchen und 43 Häuser von Christen werden in Brand gesteckt, das Haus des Pastors verwüstet, Bibeln zerrissen.
  • 26. Juli 2025 – Ein Extremist der ASJW erklärt in einem Video über einen Terroranschlag in Chiúre Velho, dass «Christen zum Islam konvertieren müssen, wenn sie dem Leiden entkommen wollen».
  • 24. Juli 2025 – Der Islamische Staat veröffentlicht Bilder von der Enthauptung «fünf gefangener christlicher Ungläubiger».

Treffen Sie Ernesto*

Ich sagte: ‹Ja, ich bin Christ.› Da fingen sie an zu lachen – sie lachten und lachten, dann verlangten sie ein Messer.

Ernesto* (Name geändert), ein Christ, der im November 2024 in Mosambik angegriffen wurde

Wer ist von der Verfolgung am stärksten betroffen?

Gläubige, die im Norden Mosambiks leben – insbesondere Konvertiten aus dem Islam – sind in Gefahr. Aufständische Gruppen hoffen, ein islamisches Kalifat zu errichten, und christliche Gemeinschaften stehen diesem Ziel im Weg. Aus diesem Grund werden Christen allein aufgrund ihres Glaubens an Jesus entführt, hingerichtet, vertrieben und angegriffen. Extremisten wollen die Kirche in dieser Region schwächen und letztendlich auslöschen. Die Lage verschärfte sich, als die Rebellen im vergangenen Jahr die Stadt Bora einnahmen.

Wie hilft Open Doors den Christen in Mosambik?

Open Doors unterstützt die Kirche in Mosambik durch interkulturelle Gemeindedienstausbildung und Schulungen zur Vorbereitung auf Verfolgung und arbeitet daran, die prophetische Stimme der Kirche zu stärken.

  • Im Jahr 2025 kam es in Mosambik zu weiteren Anschlägen. Unter den Opfern islamistischer Extremisten befanden sich auch Christen. Beten Sie für die Angehörigen der Opfer und für die Vertriebenen.
  • Bitten Sie Gott, die Christen vor gewalttätigen Angriffen zu schützen und sie in ihrem Glauben zu bestärken.
  • Beten Sie dafür, dass sich die Lage in ganz Mosambik wieder stabilisiert.