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Tausende Menschenleben wurden durch extremistische Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo erschüttert. Doch dank Ihrer Unterstützung und Ihrer Gebete keimt bei den Familien wieder Hoffnung auf. Vielen Dank!
Tausende Vertriebene, zerstörte Häuser und verlorene Lebensgrundlagen – das ist seit letztem Jahr die traumatische Erfahrung vieler Familien in der Demokratischen Republik Kongo (DRK). Für viele ist das Leben zu einem täglichen Kampf ums Überleben geworden, bei dem sie auf kräftezehrende Arbeit oder die Gastfreundschaft anderer angewiesen sind, um über die Runden zu kommen.
Trotz der Bemühungen der nationalen Armee, die brutalen Angriffe der Alliierten Demokratischen Kräfte (ADF) abzuwehren, hat diese extremistische Gruppe ihr Territorium und ihre Macht im Osten derDRK weiter ausgebaut. Viele Familien können aus Angst vor weiteren Übergriffen nicht in ihre Heimat zurückkehren. Ihre Zukunft schien ungewiss – bis Sie, durch Gottes Gnade, eingeschritten sind.
Durch lokale Partner von Open Doors erhalten mehr als 200 christliche Familien in der Provinz Nord-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo humanitäre Hilfe, die ihr Leben verändert. Sie haben uns ihre tiefe Dankbarkeit für Ihre Unterstützung übermittelt.
Tsongo ist Vater von sechs Kindern und musste bei dem jüngsten Angriff der ADF Anfang dieses Jahres fliehen. «Als Gerüchte die Runde machten, flohen meine Frau und ich aus Musenge, noch bevor die ADF eintraf. Meine beiden Töchter, Immaculée und Dacisse, blieben zurück, um vertriebene Christen in unserem Haus aufzunehmen. Am 24. Januar 2026 gingen sie zur Farm, um Essen zu holen, kehrten aber nie zurück. Eine Woche später wurden ihre Leichen gefunden.
Meine Frau und ich wohnen jetzt bei meinem jüngeren Bruder. Es ist schwer, Essen zu finden. Wenn alles andere erfolglos ist, riskiert mein Sohn sein Leben, indem er zu eben dieser Farm zurückkehrt, um etwas zu essen zu suchen.
Als sie mir sagten, ich solle zurückkommen, hätte ich mir nie vorstellen können, was mich dort erwarten würde. Die Unterstützung, die wir heute erhalten haben, wird uns helfen, durchzuhalten. Vielen, vielen Dank, und Gott segne euch», sagt Tsongo.
«Ich bin den Brüdern und Schwestern, die uns heute unterstützt haben, sehr dankbar.»
— Amaza
Amaza ist Mutter von sieben Kindern. Sie erzählt: «2025 griff die ADF das Viertel an, in dem ich in Magurejipa lebte. Da wir nirgendwo hingehen konnten, zogen wir in einen anderen Teil des Dorfes. Wir sind nun Binnenflüchtlinge und haben keinen Zugang mehr zu unseren Feldern. Um meine Familie zu versorgen, verkaufe ich an einem kleinen Stand Gebäck. Ich bin den Brüdern und Schwestern, die uns heute unterstützt haben, wirklich sehr dankbar. Mit einem Teil dieser Hilfe kann ich meine Kinder ernähren, und der Rest wird unser kleines Geschäft stärken. Gott segne euch! Bitte betet weiterhin für die Sicherheit in unseren Dörfern.»
Muindo* ist ein neuer Gläubiger, der ebenfalls von Ihrer wertvollen Unterstützung profitiert hat. «Als meine Familie herausfand, dass ich Christ geworden bin, drohte sie mir und verlangte, dass ich zum Islam zurückkehre, wenn ich bleiben wolle. Schliesslich haben sie mich verstossen, und die Gemeinde hat mich aufgenommen. Die Gemeinde hat meinen Glauben gestärkt, meine Ehe unterstützt, und heute habe ich finanzielle Hilfe sowie eine Bibel erhalten. Was kann ich sonst noch sagen, ausser danke, tausendmal danke.»
Dank Ihrer Grosszügigkeit werden unsere Brüder und Schwestern gestärkt und unterstützt. Die erhaltene Hilfe erinnert sie daran, dass sie Teil des Leibes Christi sind und dass sie von ihrer christlichen Familie auf der ganzen Welt nicht vergessen werden. Vielen Dank !
*Name aus Sicherheitsgründen geändert