
Im Jahr 2025 wurden Jose und Sheeja Pappachan als erste Christen unter Anwendung des Anti-Konversionsgesetzes zu fünf Jahren Haft verurteilt, während Rajasthan als zwölfter Bundesstaat ein solches Gesetz verabschiedete. Damit wurde die Darstellung der Hindus, die Christen der Zwangskonvertierung von Hindus beschuldigen, gesetzlich verankert. Diese Einschränkungen der Religionsfreiheit, welche eigentlich durch die Verfassung garantiert ist, verdeutlichen den Trend zum religiösen Nationalismus. Seit 2014 nimmt die Verfolgung von Christen explosionsartig zu.
Ich habe erkannt, dass Gott uns selbst in unseren dunkelsten Stunden jemanden schickt, der uns leitet. Viele andere werden wegen ihres Glaubens an Christus noch schlimmer verfolgt – warum sollte ich das also nicht ertragen? Ich fühle mich geehrt, für seinen Namen zu leiden.
Kaveri* (Name geändert) leitete gerade ein Gebetstreffen, als die Polizei sie verhaftete, nachdem Beschwerden eingegangen waren, sie würde Frauen gewaltsam zum Christentum bekehren.
Konvertiten sind am stärksten von Verfolgung betroffen: Sie werden fast täglich unter Druck gesetzt, zum Hinduismus zurückzukehren. Christen, die aktiv unter Hindus evangelisieren, werden ebenfalls ins Visier genommen, insbesondere aufgrund der Anti-Konversionsgesetze. In einigen Bundesstaaten (wie Kerala) sind Christen weit weniger gefährdet, aber in Bundesstaaten mit hinduistischer Mehrheit laufen sie Gefahr, verfolgt zu werden. Auch christliche Stammesangehörige sind gefährdet. Sie sind Drohungen und Zwangskonversionen ausgesetzt und können bestimmte staatliche Leistungen verlieren.
Die Partner von Open Doors bieten Schulungen zum Umgang mit Verfolgung sowie andere Schulungen, Unterstützung zur Existenzsicherung und Nothilfe an.
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