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Irak

Rang im Index: 18
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Mechanismen der Verfolgung
  • Islamischer Extremismus
  • Totalitarismus oder diktatorische Paranoia
  • Unterdrückung durch den Clan/Stamm
  • Korruption und organisiertes Verbrechen
  • Konfessioneller Protektionismus

Anzahl der Christen

Hauptreligion
Islam

Staatsform
Föderale parlamentarische Republik

Regierungschef
Premierminister Mohammed Schia al-Sudani

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Wie sieht die Verfolgung im Irak aus?

Die Verfassung erklärt den Islam zur Staatsreligion. Die Scharia verbietet es einem Muslim, seine Religion zu wechseln. Die Christen, überwiegend Chaldäer oder Assyrer, leben heute vor allem in den fünf Provinzen im Norden des Landes. Ihre ohnehin schon schwache politische Vertretung nimmt weiter ab.

Was erleben Christen?

  • Die vom Iran unterstützten schiitischen Milizen, unter anderem die Bewegung Babylon, sind die Hauptursache für den Druck auf die Christen.
  • Alle Konfessionen sind von Verfolgung, Diskriminierung und Enteignungen betroffen.
  • In einer Kultur, in der Ehre einen zentralen Stellenwert einnimmt, laufen Konvertiten mit muslimischem Hintergrund Gefahr, von ihren Familien verstossen, misshandelt oder sogar getötet zu werden.
  • Sobald die Behörden den Verdacht haben, dass evangelistische Aktivitäten stattfinden, werden Blasphemiegesetze geltend gemacht. Die Kirchen müssen daher ständig wachsam sein.

Welches sind die jüngsten Beispiele von Verfolgung?

  • 1. April 2025 – Während die chaldäischen und syrischen christlichen Gemeinschaften auf dem Marktplatz in Duhok das assyrische Neujahrsfest Akitu feiern, greift ein vom Islamischen Staat beeinflusster Mann die Christen mit einer Axt an. Er verletzt zwei Menschen schwer, bevor er gestellt und festgenommen wird.

Treffen Sie Yasin*

Im Juni wachte ich morgens auf und fand draussen einen weiteren Drohbrief: ‹Hör auf mit dem, was du tust, oder wir werden dich töten.›

Yasin* (Name geändert), ein Gläubiger mit muslimischem Hintergrund aus dem Irak, September 2025

Wer ist von der Verfolgung am stärksten betroffen?

Kirchen sind Übergriffen durch islamische Extremisten und nicht-christliche Anführer sowie Diskriminierung durch die Regierung ausgesetzt. Im Zentrum und Süden des Irak verstecken Christen oft Symbole wie das Kreuz, um Schikanen an Kontrollpunkten, Universitäten, Arbeitsplätzen oder in Regierungsgebäuden zu vermeiden. Christen, die sich offen zu ihrem Glauben bekennen, laufen im Zentrum und Süden des Irak Gefahr, Opfer von Verfolgung zu werden, wobei Blasphemiegesetze gegen diejenigen angewendet werden, die im Verdacht stehen, missionarisch tätig zu sein. Evangelische Gruppen verfügen nicht über den rechtlichen Rahmen, um Bibelschulen zu gründen oder ausländische Hilfsorganisationen zu registrieren.

Konvertiten aus dem Islam werden von ihrer Familie stark unter Druck gesetzt und verbergen oft ihren Glauben, um Drohungen von Verwandten, Stammesführern und der Gesellschaft zu entgehen. Selbst ein Kirchenwechsel, beispielsweise von der orthodoxen zur evangelischen Kirche, kann zum Verlust von Rechten oder zur Arbeitslosigkeit führen.

Wie hilft Open Doors den Christen im Irak?

In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Kirchen unterstützt Open Doors die Kirche im Irak durch Präsenzdienst, Schulungen, Verteilung von Bibeln und christlicher Literatur, Gebetsunterstützung, Krisenhilfe und sozio-ökonomische Entwicklung.

Gebet für den Irak
  • Der Übertritt vom Islam zum Christentum kann im Irak schreckliche Folgen haben. Bitten Sie Gott, diese Konvertiten vor Unheil zu bewahren – und sie wissen zu lassen, dass sie nicht allein sind.
  • Fast ein Jahrzehnt, nachdem die Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat ein generationenübergreifendes Trauma verursacht haben, arbeitet die Kirche im Irak immer noch daran, wieder Fuss zu fassen. Beten Sie, dass die Gläubigen Salz und Licht sein können und dass Gott diejenigen segnet, die berufen sind, zu bleiben.
  • Ein Mann mit Verbindungen zum IS griff im April 2025 Christen an und machte damit deutlich, dass der islamische Extremismus im Irak nach wie vor präsent ist. Beten Sie für die Opfer und dafür, dass die Wurzeln dieses Hasses durch die überwältigende Liebe Jesu verändert werden.
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