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Iran

Rang im Index: 10
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Mechanismen der Verfolgung
  • Islamischer Extremismus
  • Totalitarismus oder diktatorische Paranoia
  • Unterdrückung durch den Clan/Stamm
  • Korruption und organisiertes Verbrechen
  • Konfessioneller Protektionismus

Anzahl der Christen

Hauptreligion
Schiitischer Islam

Staatsform
Theokratische Republik

Regierungschef
Oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei

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Iran | 15 Januar 2026
Nachrichten
Iran | 05 November 2025
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Wie sieht die Verfolgung im Iran aus?

Die Spannungen mit Israel und den Vereinigten Staaten erreichten ihren Höhepunkt mit dem «12-Tage-Krieg» im Juni 2025. Nach dem Waffenstillstand verschärfte das Regime (das bereits nach den «Frau, Leben, Freiheit»-Demonstrationen einen harten Kurs eingeschlagen hatte) seine Politik und startete eine Jagd auf «Spione» mit besonderem Fokus auf ethnische und religiöse Minderheiten. Das Regime betrachtet das Christentum als eine Bedrohung aus dem Westen.

Was erleben Christen?

  • Die historischen Gemeinschaften der armenischen und assyrischen Christen sind anerkannt, geniessen jedoch nur eingeschränkte Freiheiten. Sie werden wie Bürger zweiter Klasse behandelt und dürfen keine zum Christentum konvertierten Perser mit muslimischem Hintergrund in ihren Kirchen aufnehmen (noch ihre Gottesdienste auf Farsi abhalten).
  • Letztere werden am stärksten verfolgt. Da ihnen der Besuch offizieller Kirchen verboten ist, versammeln sie sich in Hauskirchen und riskieren dabei Polizeirazzien, Verhaftungen, Folter, Gefängnisstrafen...

Welches sind die jüngsten Beispiele von Verfolgung?

  • Juli 2025 – 54 Christen werden in 21 Städten im Iran festgenommen. Die Medien bezeichnen die Christen als «Verräter», «Feinde», «Zionisten»...
  • April 2025 – Mehdi Rahimi und Kia Nourinia werden wegen Besitzes von Bibeln zu jeweils 12 Jahren Haft verurteilt.
  • 8. März 2025 – Am Internationalen Tag der Frauenrechte gibt der Iran bekannt, dass die Christin Narges Nasri, die mit ihrem ersten Kind schwanger ist, wegen religiöser Aktivitäten zu 10 Jahren Haft verurteilt wird.

Treffen Sie Shima*

Mir wurde ein leeres Blatt Papier vorgelegt, und eine tiefe Stimme sagte: ‹Wenn du hier schreibst, dass du es bereust, Christin geworden zu sein, dass du zum Islam zurückkehren willst, dann können wir dir helfen, ein Gerichtsverfahren zu vermeiden.› Ich schwieg einen Moment lang und sagte dann ruhig: ‹Das ist kein Geständnis, das ist eine erzwungene Lüge. Ich werde nichts aufschreiben, woran ich nicht glaube.›

Trotz intensiver Verfolgung durch die Behörden aufgrund ihres Glaubens dient Shima* (Name geändert) weiterhin in einer Hauskirche, mit Unterstützung der lokalen Partner von Open Doors.

Wer ist von der Verfolgung am stärksten betroffen?

Konvertiten sind am stärksten gefährdet. Während die staatliche Überwachung in städtischen Gebieten am grössten ist, profitieren Gläubige in Städten von einer grösseren Anonymität, sodass sie sich leichter versammeln können, ohne beobachtet zu werden. Umgekehrt werden Gläubige in ländlichen Gebieten zwar weniger direkt von den Behörden überwacht, dafür aber stärker von ihrem Umfeld.

Wie hilft Open Doors den Christen im Iran?

Die Partner von Open Doors arbeiten in Nachbarländern, um iranischen Gläubigen mit Schulungen, Jüngerschaft, Traumatherapie und Online-Seelsorge zu helfen. Open Doors ruft auch zum Gebet für Christen im Iran auf.

Gebet für den Iran
  • Nach dem Konflikt mit Israel berichten viele iranische Christen von einer noch härteren Behandlung durch die Behörden. Beten Sie, dass Gott diese Spannungen entschärft.
  • Geheime Kirchen wachsen, sind aber ständig gefährdet. Beten Sie für Gläubige, die alles aufs Spiel setzen, um sich zu treffen und Gott anzubeten.
  • Die Zahl der inhaftierten Gemeindeleiter im Iran ist in diesem Jahr sprunghaft angestiegen. Beten Sie für ihre Freilassung.
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