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Jemen

Yemen Map
Verfolgungsursache
Unterdrückung durch den Clan/StammIslamischer ExtremismusTotalitarismus oder diktatorische Paranoia
Christen
Eine kleine Anzahl
Hauptreligion
Islam
Regierung
Im Übergang
Staatsoberhaupt
Vorsitzender des Präsidialrats für Führungsfragen, Rashad Muhammad al-Alimi
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Yemen

Wie sieht die Verfolgung im Jemen aus?

Der Jemen, ein seit 2014 vom Bürgerkrieg zerrüttetes Land, ist kürzlich durch die Angriffe der Houthis auf Israel und Handelsschiffe im Roten Meer wieder in die Schlagzeilen geraten. Die Vergeltungsschläge des Westens werden von den Houthis als «christliche Aggression» dargestellt, was die Radikalisierung der Jugend und die Feindseligkeit gegenüber Christen verstärkt.

Was erleben Christen?

  • Die jemenitische Kirche besteht aus ehemaligen Muslimen, die zum Christentum konvertiert sind.
  • Sie werden vom Staat (islamistische Republik mit Scharia und Verbot von Blasphemie, Verbreitung nicht-muslimischen Glaubens und Apostasie), von den Houthis, von extremistischen Gruppen (Al-Qaida, Islamischer Staat) und von ihrem Umfeld verfolgt.
  • Eine koordinierte Medienkampagne hat christliche Verantwortliche enttarnt und die Risiken für Untergrundkirchen verschärft.
  • Christen werden beim Zugang zu humanitärer Hilfe, die von Moscheen verteilt wird, diskriminiert.

Welches sind die jüngsten Beispiele von Verfolgung

Aus Sicherheitsgründen können keine weiteren Details (Daten, Orte, Namen) bekannt gegeben werden.

Während des Untersuchungszeitraums wurden mehrere Christen inhaftiert. Dutzende christliche Konvertiten mit muslimischem Hintergrund waren körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt, Zwangsheirat und sogar Entführungen ausgesetzt. Dutzende weitere Christen mussten aus ihrem Land fliehen oder in eine andere Region umziehen, um der Gewalt zu entkommen.

Treffen Sie Khaled*

Gott öffnet Türen, und viele Menschen sind interessiert und möchten mehr über Jesus erfahren. Wenn ich mich mit Menschen treffe, versuche ich, dies an öffentlichen Orten zu tun, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

Khaled* (Name geändert), der durch einen YouTube-Kanal zu Jesus gefunden hat – unter einem erheblichen persönlichen Preis.

Wer ist von der Verfolgung am stärksten betroffen?

Christen im gesamten Jemen sind in Gefahr. Im Süden gefährden eine zersplitterte Regierungsführung und islamistische Extremistengruppen die Gläubigen. In den von den Houthis kontrollierten Regionen im Nordwesten, in denen etwa 80 % der Bevölkerung leben, ist der Druck besonders gross. Diese Gebiete werden streng überwacht, abweichende Meinungen werden brutal unterdrückt, und mutmassliche christliche Konvertiten werden überwacht, verhaftet und gefoltert.

Wie hilft Open Doors den Christen im Jemen?

Open Doors unterstützt die Christen im Jemen durch Gebete, Hilfsgüter, Schulungen für Pastoren und Gläubige, Hilfe zur Existenzsicherung sowie Unterkunft und Schutz für verfolgte Gläubige.

  • Der Jemen wird weiterhin von Gewalt heimgesucht und zerrissen. Beten Sie dafür, dass endlich Frieden in dieses Land einkehrt.
  • Die kleine Zahl jemenitischer Gläubiger wächst – aber jeder von ihnen lebt mit der täglichen Gefahr von Gewalt und Tod. Beten Sie für Mut und Hoffnung.
  • Beten Sie für die kleinen, geheimen Gemeinden im Jemen. Bitten Sie Gott, ihnen zu helfen, die nötigen Ressourcen zu finden, um sich treffen zu können. Beten Sie, dass die Leiter der Untergrundgemeinden Kraft und Ausdauer finden, um weiterhin Gottes Volk zu dienen.