
Der Jemen, ein seit 2014 vom Bürgerkrieg zerrüttetes Land, ist kürzlich durch die Angriffe der Houthis auf Israel und Handelsschiffe im Roten Meer wieder in die Schlagzeilen geraten. Die Vergeltungsschläge des Westens werden von den Houthis als «christliche Aggression» dargestellt, was die Radikalisierung der Jugend und die Feindseligkeit gegenüber Christen verstärkt.
Aus Sicherheitsgründen können keine weiteren Details (Daten, Orte, Namen) bekannt gegeben werden.
Während des Untersuchungszeitraums wurden mehrere Christen inhaftiert. Dutzende christliche Konvertiten mit muslimischem Hintergrund waren körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt, Zwangsheirat und sogar Entführungen ausgesetzt. Dutzende weitere Christen mussten aus ihrem Land fliehen oder in eine andere Region umziehen, um der Gewalt zu entkommen.
Gott öffnet Türen, und viele Menschen sind interessiert und möchten mehr über Jesus erfahren. Wenn ich mich mit Menschen treffe, versuche ich, dies an öffentlichen Orten zu tun, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden.
Khaled* (Name geändert), der durch einen YouTube-Kanal zu Jesus gefunden hat – unter einem erheblichen persönlichen Preis.
Christen im gesamten Jemen sind in Gefahr. Im Süden gefährden eine zersplitterte Regierungsführung und islamistische Extremistengruppen die Gläubigen. In den von den Houthis kontrollierten Regionen im Nordwesten, in denen etwa 80 % der Bevölkerung leben, ist der Druck besonders gross. Diese Gebiete werden streng überwacht, abweichende Meinungen werden brutal unterdrückt, und mutmassliche christliche Konvertiten werden überwacht, verhaftet und gefoltert.
Open Doors unterstützt die Christen im Jemen durch Gebete, Hilfsgüter, Schulungen für Pastoren und Gläubige, Hilfe zur Existenzsicherung sowie Unterkunft und Schutz für verfolgte Gläubige.
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