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Kamerun

Cameroon Map
Verfolgungsursache
Islamischer ExtremismusTotalitarismus oder diktatorische ParanoiaKorruption und organisiertes Verbrechen
Christen
17'443'000
Hauptreligion
Christentum
Regierung
Präsidiale Republik
Staatsoberhaupt
Präsident Paul Biya
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Cameroon

Wie sieht die Verfolgung in Kamerun aus?

Präsident Biya, der seit 1982 an der Macht ist, wurde zum achten Mal wiedergewählt. Zwischen der Unterdrückung und der Spannungen nach den Wahlen, den Protestbewegungen in den englischsprachigen Regionen und dem von Boko Haram ausgenutzten Sicherheitsvakuum im Hohen Norden breitet sich die Gewalt im Land aus. Christen, die die Versäumnisse des Staates anprangern, müssen mit Repressalien rechnen (insbesondere mit der Schliessung von Kirchen).

Was erleben Christen?

  • Im Hohen Norden bedrohen ISWAP und Boko Haram Christen, entführen sie und zwingen sie zum Islam. Frauen werden zwangsweise mit islamistischen Extremisten verheiratet.
  • Dschihadistische Gruppen zerstören Gotteshäuser und entführen Geistliche. Pastoren, die politische Themen ansprechen, werden schikaniert. Kirchen werden besetzt oder in Brand gesteckt.
  • In den nördlichen Regionen werden Konvertiten streng überwacht und bedroht, damit sie zum Islam zurückkehren oder um sie sozial zu isolieren.

Welches sind die jüngsten Beispiele von Verfolgung?

  • 6. und 7. September 2025 – In den Orten Mandoussa, Modoko und Ouzal (im Hohen Norden) tötet Boko Haram fünf Christen, steckt christliche Verkaufsstände sowie das Büro eines Priesters und das Haus eines Katecheten in Brand.
  • 27. August 2025 – Etwa dreissig Terroristen von Boko Haram entführen fünf christliche Kinder in Kassa (im Hohen Norden): Clarisse (19 Jahre), Wadawa (13 Jahre), Lamara (10 Jahre), Daniel und Sarah (Bruder und Schwester im Alter von 7 und 12 Jahren).

Treffen Sie Pastor Mamoud*

Als [Boko Haram] das erste Mal kam, riefen sie ‹Allahu Akbar› (‹Allah ist gross›). Sie rufen diesen Satz immer, wenn sie angreifen. Wenn sie dich fangen, geben sie dir zuerst die Möglichkeit, zum Islam zu konvertieren. Wenn du dich weigerst, töten sie dich.

Pastor Mamoud* (Name geändert), Gemeindeleiter im Norden Kameruns

Wer ist von der Verfolgung am stärksten betroffen?

Die Regierungsführung und Sicherheitslage in Kamerun sind zersplittert und Christen sind in drei bedeutenden Regionen anhaltender Gewalt ausgesetzt. Im Hohen Norden gehen Boko Haram und die Islamische Provinz Westafrika (ISWAP) gezielt gegen Christen vor, indem sie Dörfer überfallen, Kirchen angreifen, Schulen anzünden und Menschen entführen, sodass viele gezwungen sind, zu fliehen oder in Angst zu leben. Im Nordwesten und Südwesten des Landes sind Christen zwischen separatistischen Milizen und Regierungstruppen gefangen. In allen Regionen sind christliche Konvertiten aus dem Islam dem grössten Druck und der grössten Gewalt durch ihre Familien und Gemeinschaften ausgesetzt.

Wie hilft Open Doors den Christen in Kamerun?

Zusammen mit Partnern und lokalen Kirchen unterstützt Open Doors Christen in Kamerun durch Seminare zur Vorbereitung auf Verfolgung, biblische Jüngerschaftsschulungen, sozio-ökonomische Hilfe und andere Formen der Unterstützung. Ziel ist es, die verfolgten Christen in Kamerun geistlich, emotional und sozio-politisch zu stärken, damit sie den Bedrohungen, denen sie ausgesetzt sind, standhalten können.

  • Beten Sie dafür, dass sich Stabilität in ganz Kamerun ausbreitet. Beten Sie dafür, dass die Führer Kameruns sich dafür einsetzen, jedem Bürger Sicherheit zu bieten.
  • Der Hohe Norden Kameruns bleibt für Christen ein unglaublich gefährlicher Ort. Bitten Sie Gott, sein Volk zu beschützen und vor Überfällen von Boko Haram zu bewahren.
  • Beten Sie für die Projekte zur wirtschaftlichen Stärkung, die von Partnern von Open Doors in Kamerun geleitet werden. Beten Sie, dass Gott diese Bemühungen segnet und sie dazu nutzt, die Gläubigen zu stärken, damit sie ihm nachfolgen können, egal was kommt.