
Libyen ist 2011 in einen Bürgerkrieg gestürzt, in dem sich verschiedene Behörden um die Macht streiten. Die vorläufige Verfassungserklärung von 2011 und der Verfassungsentwurf von 2017 haben den Islam zur Staatsreligion und die Scharia zur wichtigsten Rechtsquelle erklärt. Das Fehlen einer Zentralregierung, die für die Einhaltung der Gesetze sorgen könnte, trägt zur prekären Lage der Christen bei.
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Mehrere Christen mit muslimischem Hintergrund verbrachten die Untersuchungshaft im Gefängnis, darunter ein Christ, der im September 2022 zum Tode verurteilt wurde und auf sein Berufungsurteil wartet, sowie eine Gruppe von Christen, die 2023 verhaftet und wegen Missionierung angeklagt wurden. Mehrere Kirchen und Kultstätten, die von ausländischen Christen aus Subsahara-Afrika betrieben werden, wurden angegriffen, beschädigt oder sogar zerstört.
Christen sind in ganz Libyen in Gefahr, insbesondere jedoch dort, wo gewalttätige islamistische Extremisten aktiv sind. Die wenigen Konvertiten aus dem Islam sind ebenfalls extrem gefährdet und müssen im Verborgenen leben. Christliche Migranten aus Subsahara-Afrika werden aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit diskriminiert. Wenn ihr Glaube entdeckt wird, sind sie in noch grösserer Gefahr.
In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Kirchen unterstützt Open Doors Gläubige in Nordafrika durch Schulungen in Leiterschaft und Jüngerschaft, Traumaberatung, Gebet und Hilfe zur Existenzsicherung.
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