
Die Verfassung Mauretaniens – eines Landes mit traditioneller und stammesbezogener Kultur – legt den Islam als Staatsreligion fest. Die Regierung steht Konvertiten mit muslimischem Hintergrund feindselig gegenüber: Das Strafgesetzbuch bestraft Apostasie mit dem Tod. Das Pressegesetz verbietet den Druck, den Vertrieb und die Einfuhr nicht-muslimischer religiöser Texte. Im Osten des Landes sind gewalttätige Islamisten aktiv.
Christen aus Subsahara-Afrika, die überwiegend katholisch, aber auch reformiert und evangelisch sind, bilden die grösste Gruppe. Sie geniessen nur begrenzte Religionsfreiheit und dürfen ihren Glauben nicht mit Mauretaniern teilen.
Die wenigen mauretanischen Christen sind starkem familiären, sozialen und staatlichen Druck ausgesetzt. Wenn ein Muslim zum Christentum konvertiert, wird er von seiner gesamten ethnischen Gruppe verfolgt.
Ich war traurig, von Angst und Unsicherheit überwältigt. Das Leben hatte für mich keinen Sinn und keinen Wert. Aber Gott half mir, all das zu überwinden. Er gab meinem Leben einen Sinn. Ich erlebte wahre Freude und wahren Frieden, als ich mein Leben dem Herrn Jesus Christus anvertraute.
Yasmina* (Name geändert), aus Nordafrika, November 2024
Einige im Ausland geborene Christen dürfen an bestimmten Orten ihren Glauben ausüben, aber sie dürfen ihn in keiner Weise weitergeben. Einheimische Konvertiten vom Islam sind am stärksten von Verfolgung bedroht, insbesondere in ländlichen Gebieten (obwohl das Risiko auch in der Hauptstadt hoch ist). Die meisten Konvertiten sind gezwungen, ihren Glauben zu verbergen, da es in der nomadischen Gesellschaft Mauretaniens ohne Familie und Clan schwierig sein kann, zu überleben.
In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Kirchen unterstützt Open Doors Gläubige in Nordafrika durch Schulungen in Leiterschaft und Jüngerschaft, Traumaberatung, Gebet und Hilfe zur Existenzsicherung.
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