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Mauretanien

Rang im Index: 21
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Mechanismen der Verfolgung
  • Islamischer Extremismus
  • Unterdrückung durch den Clan/Stamm
  • Ethnische Rivalitäten
  • Totalitarismus oder diktatorische Paranoia
  • Korruption und organisiertes Verbrechen

Anzahl der Christen

Hauptreligion
Islam

Staatsform
Präsidiale Republik

Regierungschef
Präsident Mohamed Ould Cheikh el Ghazouani

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Wie sieht die Verfolgung in Mauretanien aus?

Die Verfassung Mauretaniens – eines Landes mit traditioneller und stammesbezogener Kultur – legt den Islam als Staatsreligion fest. Die Regierung steht Konvertiten mit muslimischem Hintergrund feindselig gegenüber: Das Strafgesetzbuch bestraft Apostasie mit dem Tod. Das Pressegesetz verbietet den Druck, den Vertrieb und die Einfuhr nicht-muslimischer religiöser Texte. Im Osten des Landes sind gewalttätige Islamisten aktiv.

Wer ist von der Verfolgung am stärksten betroffen?

Christen aus Subsahara-Afrika, die überwiegend katholisch, aber auch reformiert und evangelisch sind, bilden die grösste Gruppe. Sie geniessen nur begrenzte Religionsfreiheit und dürfen ihren Glauben nicht mit Mauretaniern teilen.

Die wenigen mauretanischen Christen sind starkem familiären, sozialen und staatlichen Druck ausgesetzt. Wenn ein Muslim zum Christentum konvertiert, wird er von seiner gesamten ethnischen Gruppe verfolgt.

Welches sind die jüngsten Beispiele von Verfolgung?

  • 7. April 2025 – Öffentliche Demonstration gegen Christen in Sélibaby mit Drohungen, ihre Häuser niederzubrennen, nach der christlichen Beerdigung eines Konvertiten mit muslimischem Hintergrund. Eine wütende Menschenmenge exhumiert die Leiche, schleift sie durch die Strassen und begräbt sie an einem anderen Ort 20 km ausserhalb der Stadt. In den sozialen Netzwerken werden Christen in Beiträgen als Abtrünnige und Ungläubige bezeichnet und es wird zu Aktionen gegen sie aufgerufen.

Treffen Sie Yasmina*

Ich war traurig, von Angst und Unsicherheit überwältigt. Das Leben hatte für mich keinen Sinn und keinen Wert. Aber Gott half mir, all das zu überwinden. Er gab meinem Leben einen Sinn. Ich erlebte wahre Freude und wahren Frieden, als ich mein Leben dem Herrn Jesus Christus anvertraute.

Yasmina* (Name geändert), aus Nordafrika, November 2024

Wer ist von der Verfolgung am stärksten betroffen?

Einige im Ausland geborene Christen dürfen an bestimmten Orten ihren Glauben ausüben, aber sie dürfen ihn in keiner Weise weitergeben. Einheimische Konvertiten vom Islam sind am stärksten von Verfolgung bedroht, insbesondere in ländlichen Gebieten (obwohl das Risiko auch in der Hauptstadt hoch ist). Die meisten Konvertiten sind gezwungen, ihren Glauben zu verbergen, da es in der nomadischen Gesellschaft Mauretaniens ohne Familie und Clan schwierig sein kann, zu überleben.

Wie hilft Open Doors den Christen in Mauretanien?

In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Kirchen unterstützt Open Doors Gläubige in Nordafrika durch Schulungen in Leiterschaft und Jüngerschaft, Traumaberatung, Gebet und Hilfe zur Existenzsicherung.

Gebet für Mauretanien
  • Radikale islamische Führer haben Christen als «Ungläubige» und «Abtrünnige» bezeichnet und zu öffentlichen Demonstrationen gegen Gläubige aufgerufen. Beten Sie für die Gläubigen, die diesem Druck ausgesetzt sind.
  • Für Muslime in Mauretanien ist es illegal, zum Christentum zu konvertieren. Beten Sie dafür, dass dieses Gesetz aufgehoben wird.
  • Die Kirche in Mauretanien ist klein, aber widerstandsfähig. Bitten Sie Gott, die Gläubigen dort zu ermutigen und ihnen zu helfen, in ihrem Glauben zu wachsen und den Missionsauftrag zu leben.
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