Mexiko

Verfolgungsursache

Wie sieht die Verfolgung in Mexiko aus?
Die Kontrolle durch kriminelle Gruppen schafft ein Klima der Gewalt und Angst, das seit Langem anhält. Christliche Leiter stehen den Interessen dieser Gruppen im Weg und werden daher ins Visier genommen. Der Staat hat Schwierigkeiten, die Probleme der Korruption und Gewalt anzugehen, die nach wie vor grosse Herausforderungen darstellen. Die Verfassung dieser zu 95 % christlichen Nation ist säkular.
Was erleben Christen?
- Die Kartelle betrachten religiöse Leiter, die sich weigern zu kooperieren und ihre Gewalt anprangern, als Hindernis für ihre Aktivitäten: Überfälle auf Kirchen, Morddrohungen, Entführungen und Morde versetzen sie in Angst und Schrecken. Religiöse Aktivitäten werden zunehmend durch Gewalt gestört oder aufgrund der Unsicherheit verschoben.
- In einigen indigenen Gemeinschaften führt die Abkehr von der traditionellen Religion (Synkretismus zwischen den Religionen der Vorfahren und dem Katholizismus) zu Sanktionen. Christen können bestraft, gewaltsam vertrieben und von grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen ausgeschlossen werden.
Welches sind die jüngsten Beispiele von Verfolgung?
- 7. April 2025 – Bewaffnete Männer stürmen das christliche Entzugszentrum «Shaddaï» in Culiacán. Der Direktor erklärt ihnen, dass sich dort nur «Männer Gottes» befinden. Er und die acht anderen Anwesenden werden aufgereiht und erschossen. Am selben Tag wird der Gründer des Zentrums, Herr Gaxiola, eine bekannte Persönlichkeit der örtlichen christlichen Gemeinde, entführt und getötet.
- 20. Oktober 2024 – Der Priester Marcelo Perez wird in San Cristóbal de las Casas von zwei Männern auf einem Motorrad erschossen.
Treffen Sie Alissa
Wir Christen werden abgelehnt, weil wir uns nicht an die Traditionen halten. Wir leben nicht so, wie sie es von uns erwarten.
Wer ist von der Verfolgung am stärksten betroffen?
Kriminelle Gruppen sind in ganz Mexiko aktiv und machen das Leben für Christen in den von ihnen kontrollierten Gebieten gefährlich – besonders für Menschen wie Gemeindeleiter, deren Einsatz für Frieden von den Banden als Bedrohung wahrgenommen wird. Gläubige in indigenen Regionen sind ebenfalls in besonderem Mass Anfeindungen ausgesetzt.
Wie hilft Open Doors den Christen in Mexiko?
Open Doors unterstützt von Verfolgung betroffene Christen in Mexiko durch Projekte zur Existenzsicherung, Traumabegleitung und Rechtsbeistand.
- Christen, die in einigen Gebieten im Süden Mexikos leben, werden stark verfolgt, wenn sie die Gute Nachricht von Jesus weitergeben. Beten Sie, dass Gott diese mutigen Gläubigen beschützt und stärkt.
- Kartelle sind in vielen Teilen Mexikos eine allgegenwärtige Gefahr. Beten Sie, dass Gott jegliche bösen Pläne verhindert.
- Beten Sie für die lokalen Partner von Open Doors, die sich bemühen, mexikanische Gläubige zu ermutigen und ihnen zur Seite zu stehen.
