28.11.2019 /
Vietnam
/ news

Vietnam: Sie haben alles verloren, als sie Christen wurden

Thuan und seine Frau Hien (Namen geändert) wurden Christen. Sie leben in Nordvietnam, wo der Glaube an Christus als Verrat gilt.

Die lokalen Behörden haben alles getan, um die Familie von Thuan und Hien zu diffamieren und zu entehren. Am 30. September 2019 griffen Dorfbewohner, Verwandte sowie lokale Behörden ihr Haus an, zerstörten ihr Eigentum und ihre Obstbäume und stahlen einen Teil ihres Viehs, der andere Teil wurde getötet.

Nur wenige Tage nach ihrer Bekehrung zu Christus hatten Thuan und Hien einen Besuch der örtlichen Behörden erhalten. Sie bedrohten sie und forderten, sie sollten zum Kult der Vorfahren zurückkehren, sonst würden sie aus dem Dorf vertrieben.

Auch Eltern unter Druck gesetzt

Die Eltern von Thuan und Hien wurden von den örtlichen Behörden ebenfalls unter Druck gesetzt, das sie das Paar ebenfalls unter Druck setzen, ihren neuen Glauben zu verleugnen. Der Dorfvorsteher hat dem ganzen Dorf gesagt, dass die Familie reaktionär sei, ebenso wie ihr neuer Glaube.

Da sie ihren Glauben nicht verleugnen wollten, wurde die Familie vom Rest des Dorfes isoliert; die Kinder des Paares wurden daran gehindert, mit den anderen Kindern im Dorf zu spielen und auch jeglicher Besuch von aussen ist ausgeschlossen.