19.03.2021 / Syrien / news

In zehn Jahren Krieg haben die Syrer so viel gelitten. Der Konflikt hat fast 400’000 Tote und Millionen Vertriebene gefordert und die christliche Bevölkerung um zwei Drittel reduziert, von zwei Millionen auf 600’000. 

Doch inmitten des Chaos entdecken viele die Frohe Botschaft und nehmen sie an, sowohl in Syrien als auch im Zufluchtsland Libanon. Nihad Hasan, Pastor der kurdischen Gemeinde in Beirut, und Usama, Leiter einer libanesischen Gemeinde, teilen ihre Freude: Sie führen Taufen durch und sehen, wie neue Menschen ihr Leben Jesus anvertrauen.

12.03.2021 / Indonesien / news

Jeni, eine christliche Schülerin an einer öffentlichen Schule in Indonesien, weigerte sich, im Gymnasium den Hidschab zu tragen. Sie wurde mit ihren Eltern von der Schulleitung vorgeladen. Sie verteidigten ihr Recht auf Religionsfreiheit und posteten ihre Forderungen in den sozialen Netzwerken. Der indonesische Minister für Bildung und Kultur entschied zu ihren Gunsten und erklärte, dass das obligatorische Tragen des Hidschabs als Teil der Schuluniform eine Form der religiösen Intoleranz darstelle, die abgeschafft werden müsse.

08.03.2021 / Nigeria / news

Fast sieben Jahre nach dem Angriff von Boko Haram auf die staatliche Mädchenschule in Chibok befinden sich immer noch 112 Mädchen in Gefangenschaft. Die grausame Islamisierung durch Angriffe, Entführungen und Missbrauch geht weiter. Open Doors hat zahlreichen Überlebenden der Entführung durch Boko Haram und anderen Opfern von geschlechtsspezifischer Gewalt in Nigeria emotionale und praktische Unterstützung ­geboten.

08.03.2021 / Mexiko / news

Silvia und Leopoldo leben nicht mehr in der kleinen Stadt, in der sie aufgewachsen sind, gelebt und ihre drei Kinder grossgezogen haben. Das Pastorenpaar musste seine Kleinstadt in Oaxaca im Landesinneren von Mexiko verlassen, weil sie als evangelische Christen in ihrer abgelegenen Gemeinde verfolgt wurden, da sie nicht mehr der traditionellen Religion angehören.

05.03.2021 / news

Die gezielte geschlechtsspezifische Verfolgung von Männern und Frauen schadet nicht nur der Einzelperson, sondern einer ganzen Gemeinschaft. Das geht aus unserem Jahresbericht  über geschlechtsspezifische Verfolgung 2021 hervor. Diejenigen, die ohnehin schon verwundbar sind, wurden durch die Pandemie noch verwundbarer. Die Verfolgung und der Widerstand, dem viele Christen ausgesetzt sind, haben sich dadurch noch verschlimmert. 
Angesichts dieser komplexen Probleme schlägt der Bericht Wege vor, um die Resilienz der der verfolgten Kirche zu stärken.