04.09.2020 / Nordkorea / news

Anfang August verschlimmerten Überschwemmungen die in Nordkorea herrschende humanitäre Notsituation noch weiter. Auch wenn das Regime weiterhin erklärt, dass es keinen einzigen Covid-19-Fall im Land gebe, kämpfen die Behörden gegen eine Ausbreitung der sogenannten «Geisterkrankheit». Viele Nordkoreaner sind so unterernährt, dass sie unerwartet schnell sterben. Um die Verbreitung von Covid-19 zu verhindern, wurden auch die Sicherheitsmassnahmen an der Grenze zu China weiter verschärft, damit ist es für die nordkoreanischen Christen schwieriger, lebensnotwendige Hilfe zu erhalten.

28.08.2020 / Laos / news

Im Norden von Laos werden Christen buddhistischer Herkunft von ihren Dorfgemeinschaften ausgeschlossen und tätlich angegriffen. Das haben auch der 43-jährige Sop*und seine Frau Dana* erlebt. Doch sie sind fest entschlossen, Jesus unter allen Umständen treu zu bleiben. Das Ehepaar kann nun Alphabetisierungskurse anbieten; die Ausbildung dafür haben sie von lokalen Partnern von Open Doors erhalten. Diese Tätigkeit bringt ihnen nun mehr Wertschätzung von den anderen Dorfbewohnern ein.

21.08.2020 / Iran / news

Es ist über drei Jahre her, seit Victor Bet-Tamraz zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt wurde und seine Frau Shamiram vor über zweieinhalb Jahren zu fünf Jahren. Beide legten Berufung gegen die Urteile ein. Am vergangenen 19. Juli wurden sie von ihrem Anwalt informiert, dass ihre letzte Berufung gegen ihr hartes Strafurteil gescheitert ist. Sie sahen keinen anderen Ausweg, als den Iran am 15. August zu verlassen, einige Stunden bevor Shamiram ihre Haftstrafe im Evin-Gefängnis hätte antreten sollen. Zurück bleibt ihr Sohn Ramiel Bet-Tamraz.

14.08.2020 / Äthiopien / news

Seit 20 Jahren leitet Pastor Adane* eine wachsende Gemeinde im mehrheitlich muslimisch geprägten Osten Äthiopiens, der an Somalia grenzt. Der Grossteil der Gemeindemitglieder sind ehemalige Muslime, was regelmässig zu Spannungen mit dem islamisch geprägten Umfeld führt.

24.07.2020 / Nigeria / news

Die Gewalt und die Ermordung von Christen in Nigeria gehen weiter.

Matthew war an diesem Abend mit dem Kirchensekretär auf Patrouille, um ihr Dorf auf Anzeichen eines Angriffes zu überwachen. Er wurde auf dem Heimweg erschossen. Am nächsten Morgen holten Dorfbewohner seine Ehefrau und führten sie zum Ort der Tragödie. «Ich sah meinen Mann tot liegen, das Grab war bereits ausgehoben. Ich stand unter Schock. Ich umarmte meine Töchter und weinte», erzählt Rose*. 22 Tote, Dutzende Verletzte, 163 niedergebrannte Häuser, über tausend Personen auf der Flucht: Das ist die Bilanz der...