Katar

Verfolgungsursache

Wie sieht die Verfolgung in Katar aus?
Katar ist eine absolute Monarchie unter der Herrschaft der Familie Al Thani. Die Verfassung legt den Islam als Staatsreligion und das islamische Recht als Hauptquelle der Gesetzgebung fest, garantiert jedoch eine gewisse Religionsfreiheit. Allerdings ist es verboten, Muslimen den christlichen Glauben zu verkünden, und für Muslime gilt ein Konversionsverbot. Christen bilden mit etwa 14 % eine bedeutende Minderheit. Die erste Kirche wurde 2008 eingeweiht und steht unter strenger Beobachtung. Die Regulierung der Kirchen unterliegt dem Aussenministerium.
Was erleben Christen?
- Christen sind überwiegend Arbeitsmigranten, die aufgrund ihrer Herkunft und ihres Glaubens Diskriminierungen und Rechtsverletzungen ausgesetzt sind. Wenn sie ihren Glauben bekennen, riskieren sie Haftstrafen oder Ausschaffung. Es mangelt ihnen an Orten, an denen sie sich zum Gottesdienst treffen können. Die Nutzung privater Wohnungen für christliche Versammlungen wird immer schwieriger.
- Christliche Bücher können von den Behörden beschlagnahmt werden.
- Konvertiten mit muslimischem Hintergrund stehen unter starkem familiären Druck. Das Konversionsverbot bringt zudem zahlreiche rechtliche Herausforderungen in Bezug auf ihren Personenstand und ihr Eigentumsrecht mit sich. In vielen Fällen werden Konvertiten von ihrer Gemeinschaft abgelehnt.
Welches sind die jüngsten Beispiele von Verfolgung?
Aus Sicherheitsgründen können wir keine Beispiele für Verfolgung nennen.
Treffen Sie Saied*
Jesus ist jede Träne, jede Narbe, jeden Verlust wert. Er ist mein Licht, selbst in der Dunkelheit.
Wer ist von der Verfolgung am stärksten betroffen?
Konvertiten sind am stärksten von Feindseligkeiten bedroht: Katarer durch ihre Familien und ihr Umfeld, Gastarbeiter durch ihre eigenen Landsleute oder ethnischen Gemeinschaften.
Wie hilft Open Doors den Christen in Katar?
Open Doors unterstützt den Leib Christi auf der Arabischen Halbinsel durch Gebet, die Verteilung von Bibeln, Jüngerschaft und die Ausbildung von Gläubigen und Pastoren.
- Die Bevölkerung Katars besteht zu etwa 88 % aus Ausländern. Preisen sie Gott für die Kirchen und Gemeindeleiter, die den Expats dienen, und dafür, dass sie dies offen tun können.
- Gebürtigen Katarern ist es nicht gestattet, frei vom Islam zu konvertieren. Beten Sie für Glaubensfreiheit.
- Bitten Sie Gott, heimliche christliche Konvertiten in Katar vor Unheil und Verhaftung zu schützen.
