24.08.2018 /
Indien
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Indien: Mord an einem 9-jährigen Mädchen

Die antichristliche Welle fordert immer noch Opfer in Indien. Im indischen Staat Punjab wurde ein 9-Jähriges Mädchen vergewaltigt und dann ermordet.

Am Sonntag, 5. August, wurde die 9-Jährige Anjali Masih aus einer Familie, die kürzlich zum Christentum konvertiert war, im Bundesstaat Punjab in Indien vergewaltigt und ermordet.

Kurz vor dem Drama spielte Anjali mit seinen Freunden in der 75’000-Seelenstadt Gurdaspur, als ein junger Mann die Kleine aus der Gruppe lockte, indem er ihr zum Essen eine Guave anbot. Das Mädchen wurde dann vergewaltigt und mit einem Telefonkabel erwürgt.

Zusammenhang mit anti-christlicher Einstellung möglich

Nach einer wachsenden Anzahl Bekehrungen zum Christentum wurden in Indien Mittel eingeführt, um die Einwohner vom Religionswechsel abzuhalten. Die Hindu- und Sikh-Gemeinschaften sind gegen den christlichen Glauben.

Es besteht daher ein starker Verdacht auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der Vergewaltigung dieses kleinen Mädchens und der Bekehrung ihrer Familie.

Bisher eher ruhig

Während die Verfolgung in mehreren Bundesstaaten Indiens seit langem erheblich ist, schien die christliche Gemeinschaft des 28-Millionen-Staates Punjab bisher von der Gewalt verschont geblieben zu sein. Ein Christ sagt: «Hier leben Sikhs und auch wir sind eine Minderheit, aber wir haben nie Drohungen erhalten. Wir sind sehr schockiert über das, was passiert ist. »

Im Juli 2017 wurde ein weiterer Mord im Staat Punjab verübt, damals traf es Pastor Sultan Masih. Anfang des Jahres wurde die christliche Gemeinde im benachbarten Uttar Pradesh, in dem 204 Millionen Menschen leben, Opfer von 26 Angriffen.