25.06.2021 /
Nepal
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Nepal: Viele Wunder und ein Fahrrad für Shekhar!

Seit er Christ ist, hat Shekhar Singh*, ein Nepalese hinduistischer Herkunft, erlebt, wie Gott Wunder und Heilungen vollbringt. Er erzählt auch, welch grossen Unterschied Ihre Gebete und Unterstützung in seinem Leben und seinem Dienst bewirkt haben. 

Shekhar lebt mit seiner Frau Baijanthi* und seinen beiden Söhnen im Osten Nepals. «Ich bin Gemeindeleiter einer örtlichen Kirche. Wir sind sehr arm, meine Frau und ich verkaufen Gemüse, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen, aber wir sind gesegnet, Gott dienen zu können.»

Shekhar besucht gerne Kranke und betet für sie. Er und seine Frau gingen zu Fuss, manchmal über zwei Stunden lang, um christliche Familien zu besuchen und Gebetstreffen abzuhalten. Sie konnten sich die öffentlichen Verkehrsmittel, die ohnehin nur selten fahren, nicht leisten.

Die Partner von Open Doors konnten Shekhar kürzlich ein Fahrrad schenken, damit er die Gläubigen einfacher erreichen kann: «Ich hätte mir nie ein so gutes Fahrrad leisten  können. Ich bin so dankbar!»

Meine Frau wurde vollständig geheilt

Das Ehepaar fand während einer schwierigen Zeit  zum christlichen Glauben: «Meine Frau war eine sehr gläubige Hindu. Doch eines Tages wurde sie krank und ihr Körper blieb teilgelähmt. Keine Behandlung wirkte.» Ein guter Freund riet ihnen, zur Kirche zu gehen und den Pastor dort um Gebet zu bitten.

Sie befolgten seinen Rat. «Von diesem Tag an ging es Baijanthi besser, und auch ich fühlte mehr Frieden in meinem Geist. Ich brachte sie weiter zur Kirche, und einen Monat später war meine Frau vollständig geheilt», bezeugt Shekhar. «Ich war erstaunt, ich sah die schnellen Veränderungen und war neugierig auf den Gott der Christen. Also begann ich, genauer hinzuhören, was in der Kirche gelehrt wurde. Mein Herz wurde mit Frieden erfüllt und ich entschied mich schliesslich für Christus als meinen persönlichen Erlöser.»

Shekhar wurde ein aktiver Freiwilliger in der Gemeinde und widmete sich besonders dem Gebet für die Kranken. Denn er hatte inzwischen festgestellt, dass die Menschen geheilt wurden, für die er betete. 

Christliches Leben und Verfolgung

Shekhars Verwandte waren über Baijanthis Heilung nicht erfreut. Das Paar erntete nun sogar Spott und Missfallen, wenn die beiden nicht an den hinduistischen Bräuchen teilnahmen. 

Für Shekhar war die Beerdigung seiner Mutter besonders schmerzhaft. «Einer meiner Verwandten schlug und beschimpfte mich, weil ich meinen Glauben und meine Religion entehrt habe. Er bezeichnete mich als Verräter.» Sein Geld für die Bestattungskosten wurde ihm ins Gesicht geworfen. «Vorher war mir nicht bewusst, was Verfolgung heisst. Aber als ich über das Leben der Jünger las und diese Ablehnung erlebte, dämmerte es mir, dass Verfolgung zum Leben eines Christen gehört. Ich habe beschlossen, in meinem Glauben unerschütterlich bleiben, selbst wenn ich für Christus sterben muss.» 

* Deckname