web
Sie sind offline. Dies ist eine schreibgeschützte Version der Seite.
close
Nachrichten Nigeria | 17 Dezember 2025

Nigeria: 100 entführte Kinder kehren nach Hause zurück

 

 
Show: true / Country: Nigeria / Nigeria
Am Montag, dem 8. Dezember 2025, teilte die nigerianische Regierung mit, dass 100 der 239 Schülerinnen, die im November aus der St.-Mary’s-Schule im Bundesstaat Niger im Nordwesten des Landes entführt worden waren, befreit worden sind. Preisen wir Gott dafür!
*Dieser Artikelwurde geändert, um zu berichtigen, dass nicht nur Mädchen aus der St. Mary's School entführt wurden.

Am Freitag, dem 21. November 2025, wurden mehr als 300 Kinder und 12 Lehrkräfte aus der St. Mary's School im Bundesstaat Niger im Nordwesten Nigerias entführt. Am Wochenende vom 22. bis 23. November gelang 50 Mädchen die Flucht.

Aus den von der Schule veröffentlichten Dokumenten geht hervor, dass am 21. November Kinder aus dem Kindergarten, der Primar- und Sekundarstufe zusammen mit 12 Lehrpersonen entführt wurden, wobei die Mehrheit der Entführten Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter sind.

Der Bischof der Diözese Kontagora, Reverend Bulus Yohanna, und Leiter der katholischen St. Mary's Church in Papiri (Agwara LGA, Bundesstaat Niger) bestätigte die Freilassung von 100 Kindern.

Laut unseren Partnern vor Ort wurde die vollständige Liste der Namen der Geretteten noch nicht veröffentlicht, und es ist unklar, ob sich unter den 100 Personen auch einige der 12 ebenfalls entführten Lehrkräfte befinden.

Angst, Ungewissheit und zunehmender Druck

Während unklar ist, ob die Kinder gerettet oder nach Zahlung eines Lösegelds freigelassen wurden, geht aus einigen Berichten vor Ort hervor, dass Bischof Yohanna sich mit dem nationalen Sicherheitsberater des Präsidenten, Nuhu Ribadu, getroffen hat, woraufhin mitgeteilt wurde, dass die Schülerinnen in Gruppen freigelassen würden.

Viele Eltern haben ihre Besorgnis über den Mangel an Informationen von Seiten der Behörden zum Ausdruck gebracht. Die Entführung und die anhaltende Unsicherheit im Norden Nigerias sind für die direkt Betroffenen und die Christen im Norden im Allgemeinen eine enorme Belastung.

Quellen von Open Doors vor Ort berichten, dass ein Vater, dessen drei Töchter zu den Entführten der St. Mary's School gehören, am Montag, dem 24. November, an einem Herzinfarkt gestorben ist.

«Alle scheinen besorgt zu sein, die Menschen sind wütend, alle sind aufgewühlt», berichtete ein führender Kirchenvertreter den Partnern von Open Doors. «Innerhalb von sieben Tagen wurden Kinder aus Kebbi entführt. Dann kam es zu Entführungen und bewaffneten Überfällen in Kwara und anschliessend zur Entführung von Kindern im Bundesstaat Niger. Wenn man all das zusammennimmt, wird klar, dass es für Eltern, Leiter und unsere Sicherheitskräfte eine traumatische Woche war.»

Stellungnahme von Open Doors

«Wir danken Gott für die sichere Rückkehr von 100 Kindern und die Bemühungen der Regierung in dieser Angelegenheit“, sagte Jo Newhouse*, Sprecherin von Open Doors für die Arbeit in Subsahara-Afrika. «Wir beten weiter und vertrauen darauf, dass alle Kinder und Mitarbeitenden noch vor Weihnachten sicher nach Hause zurückkehren können.»

«Es muss jedoch noch mehr getan werden, um die Freilassung aller entführten Nigerianer zu erreichen. Leah Sharibu und so viele Mädchen aus Chibok sind seit Jahren in Gefangenschaft, und ihre Eltern haben nichts über Bemühungen gehört, sie nach Hause zu bringen. Viele dieser Eltern haben Berichten zufolge aufgrund des Stresses gesundheitliche Probleme entwickelt. Beten Sie weiterhin für Leah, die Mädchen aus Chibok und Tausende andere, deren Namen nicht in den Nachrichten erscheinen.»

In Verbindung stehende Artikel

Unterstützen Sie das Projekt
Siehe Programm

 

Abonnieren
Abonnieren Sie unsere E-Mail für mutigen Glauben, um Geschichten aus der Praxis zu erhalten und zu erfahren, wie Sie sich für verfolgte Christen einsetzen können.
Unsere Website verwendet Cookies


Speichern

Wir verwenden Cookies und andere Technologien auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern. Wir nutzen sie u. a., um Ihnen eine sichere Spendenmöglichkeit anzubieten und um Zugriffe auf unsere Website anonymisiert auszuwerten. Außerdem können wir so eigene YouTube-Videos auf der Website teilen. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet. Weitere Informationen über die Verwendung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können Ihre Auswahl jederzeit unter Einstellungen widerrufen oder anpassen.

Alle akzeptieren
 
Notwendige akzeptieren