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Zeugnis Nordkorea | 23 Januar 2026

Nordkorea: Glaube unmöglich?

 

 
Show: true / Country: Nordkorea / Nordkorea
Dank Evangelisten wie Cho verbreitet sich das Evangelium in einem der Länder, die dem Glauben gegenüber am stärksten verschlossen sind. 

Wenn es hungernden Nordkoreanern gelingt, die Grenze zu China zu überqueren, sind sie dadurch noch nicht in Sicherheit. Wenn sie von den Grenzsoldaten entdeckt werden, werden sie sofort in ihr Herkunftsland zurückgeschickt, wo sie verhört und gefoltert, zu Zwangsarbeit verurteilt oder getötet werden. 
Obwohl er sich der Gefahr bewusst ist, reist unser Partner Cho* einmal pro Woche an die nordkoreanische Grenze, um nach Flüchtlingen zu suchen und sie mit Wasser, Nahrung und einer Unterkunft zu versorgen. Dazu muss er die gefährlichen Hänge des Grenzgebirges erklimmen. 

Eines Tages begegnet er einem jungen Paar, Cheol-Ho* und Eun-Yeong*, das zunächst versucht, vor ihm zu fliehen, damit er sie nicht denunziert. Aber Cho stellt eine Tasche mit Wasser und Lebensmitteln sowie Planen und Decken zum Bau einer Notunterkunft auf den Boden. Dann geht er weg. 

«Warum tust du das?» 

Am nächsten Tag kommt er zurück. Cheol-Ho* und Eun-Yeong* empfangen ihn mit weniger Misstrauen und im Laufe dieser Begegnungen entsteht ein Dialog: 

- Eun-Yeong: «Warum tust du das?» 

- Cho: «Wegen eines Mannes namens Jesus. Er ist der Sohn Gottes, er liebt euch. Ich habe euch ein Buch mitgebracht, das von ihm erzählt.» 

- Eun-Yeong: «Ich glaube nicht an Gott. Danke für das Essen, aber wir wollen nichts mit Aberglauben zu tun haben.» 

- Cho: «Dieses Buch ist für euch. Es steht euch frei, es zu lesen oder nicht. Ich komme wieder. Überlegt euch in der Zwischenzeit, wie es weitergehen soll. Ihr könnt nicht lange in diesem Wald bleiben, es ist nicht sicher.» 


Ein Traum und ein Zufluchtsort 

Derzeit haben alle nordkoreanischen Flüchtlinge die Wahl, entweder durch den Regenwald nach Myanmar oder Laos zu fliehen oder die gefährliche Wüste Gobi zu durchqueren, um die Mongolei zu erreichen. Bei seinem nächsten Besuch stellt Cho überrascht fest, dass Cheol-Ho und Eun-Yeong sich ganz anders entschieden haben. Eun-Yeong erzählt ihm, dass sie einen Traum hatte, in dem ein Mann sie bei ihrem Namen rief. Könnte dies Jesus gewesen sein? Um sich die Zeit zu vertreiben, haben sie und Cheol-Ho begonnen, die Bibel zu lesen… 

Cho versucht also alles und schlägt ihnen vor, sich einem Zufluchtshaus anzuschliessen, wo andere Nordkoreaner wie sie aufgenommen werden und wo sie die Bibel kennenlernen. Über sein Partnernetzwerk an der nordkoreanischen Grenze unterhält Open Doors ein ganzes Netz von «Zufluchtshäusern» für Flüchtlinge aus Nordkorea. 

Zurück nach Nordkorea 

Nach einiger Zeit gibt das junge Paar sein Leben Christus. Dann treffen sie eine unvorstellbare Entscheidung: Sie möchten in ihr Land zurückkehren, um dort das Evangelium zu verbreiten! Ein Jahr später erhält Cho eine verschlüsselte Nachricht: «Unsere Familie ist auf fünf Personen angewachsen.» Dem Paar ist es gelungen, in einem Land, das dem Glauben gegenüber als völlig verschlossen gilt, drei Menschen zu Jesus zu führen. 

Wir schätzen, dass es heute dank mutigen Christen wie Cho, Cheol-Ho und Eun-Yeong 400'000 Christen in Nordkorea gibt. Unvorstellbar! Das motiviert Cho, weiterzumachen: «Ich möchte Leben retten.» Und dieser Vers: «Bei Menschen ist das unmöglich, aber bei Gott ist alles möglich» (Matthäus 19,26). 

*Namen aus Sicherheitsgründen geändert 

 
Beten wir:
  • Vor einiger Zeit ist Cho verstorben. Beten wir für die «Berg-Evangelisten», die seinen Dienst fortsetzen. 
  • für die Zufluchtshäuser, damit sie Orte der Heilung sind und jeder, der sie betritt, nicht nur körperlich versorgt wird, sondern auch die kraftvolle und verwandelnde Liebe Jesu erfahren darf. 
  • dass der Herr die Herzen der Kim-Dynastie zu sich zieht, damit das Land verändert wird. 
Unterstützen Sie das Projekt
Siehe Programm

 

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