
Quellen zufolge wurde ein Selbstmordattentäter von Sicherheitskräften angehalten, weil sie den Mann verdächtigten. In diesem Moment begann der Mann zu schiessen und zündete einen Sprengstoffgürtel, wodurch er sich selbst sowie einen der Soldaten tötete und zwei weitere Soldaten verletzte.
Kontakten von Open Doors und mehrerer Nachrichtenagenturen zufolge gehörte der Terrorist zum Islamischen Staat. Demnach wollten der IS oder mit dem IS verbundene Gruppen während der Neujahrsfeierlichkeiten Anschläge auf Kirchen und öffentliche Versammlungen verüben. Zu diesem Zeitpunkt fand in keiner der nahegelegenen Kirchen eine Feier statt.
Bereits zuvor waren verstärkte Sicherheitsmassnahmen rund um Kirchen und andere kirchliche Einrichtungen getroffen worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP teilte das Innenministerium mit, dass Geheimdienstinformationen darauf hindeuten, dass militante Islamisten «Selbstmordattentate und Anschläge auf Neujahrsfeiern in mehreren Provinzen, insbesondere in der Stadt Aleppo, planten, wobei sie Kirchen und zivile Versammlungsorte ins Visier nehmen wollten».
Mehrere Geistliche aus den Kirchen der Umgebung nahmen an der Beerdigung des Soldaten teil, um ihm die letzte Ehre zu erweisen.
Anhaltende Bedrohung für Christen
Sechs Monate zuvor, am 22. Juni, hatte ein Selbstmordattentäter die Mar-Elias-Kirche im Stadtteil Dweilaa in Damaskus angegriffen und dabei 22 Christen getötet.
Später gaben die Behörden bekannt, dass auch dieser Terrorist dem IS oder einer mit dieser Terrororganisation verbundenen Gruppe angehörte. Vier Wochen später teilten die Behörden mit, dass sie durch die Festnahme von drei mutmasslichen Terroristen einen weiteren Anschlag auf eine Kirche in der Region Tartus verhindert hätten.
Die Lage in Syrien bleibt instabil. Auch wenn der Islamische Staat heute nicht mehr wie vor rund zehn Jahren Teile des Landes kontrolliert, sind Gruppen des IS weiterhin präsent. Es bleibt zu hoffen, dass die syrische Regierung die Sicherheit der Christen und anderer Gruppen gewährleisten kann, die vom IS ins Visier genommen werden könnten.
Preisen wir Gott dafür, dass es dem Terroristen nicht gelungen ist, sein Vorhaben umzusetzen.
Repräsentatives Bild von Weihnachten in Aleppo
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