22.05.2018 /
Russland
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Tschetschenien: Sieben Tote bei Angriff auf orthodoxe Kirche in Grosny

Am Samstag, den 19. Mai, forderte ein Angriff auf eine orthodoxe Kirche in Grosny, der Hauptstadt von Tschetschenien, sieben Menschenleben. Der Islamische Staat IS hat die Verantwortung für den Anschlag übernommen.

Bei einem Anschlag auf eine orthodoxe Kirche in Tschetschenien, einer autonomen Republik innerhalb von Russland, sind am vergangenen Samstag sieben Menschen ums Leben gekommen. 

Die rund dreissig Besucher nahmen an einer Feier in der Russisch-Orthodoxen «Erzengel-Michael-Kirche» teil. Plötzlich griffen vier Männer mit Messern, Beilen und improvisierten Sprengkörpern an.

«Wir hörten Schreie und Lieder auf Arabisch, die von aussen kamen und sie schrien: "Allahu Akbar!"», erinnert sich der Pfarrer. Dazu fielen bereits draussen Schüsse.

Umgehend wurden die Türen geschlossen und die Schlösser gesichert, als die Angreifer versuchten einzubrechen.

Der Tribut ist dennoch dramatisch: Zwei Polizisten starben, ein Gläubiger der Kirche, sowie die vier Terroristen. Zwei Sicherheitsbeamte und ein Gemeindemitglied wurden verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Terrorgruppe Islamischer Staat IS hat die Verantwortung für den Angriff übernommen.