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Nachrichten Zentralasien | 25 März 2026

Zentralasien: Sozioökonomische Projekte zur Stärkung der Kirche

 

 
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In Zentralasien unterstützt Open Doors die christliche Minderheit (7 %) dabei, finanziell unabhängig zu werden, um so einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben.
Zentralasien hat insgesamt etwa 80 Millionen Einwohner, von denen nur rund 7 % Christen sind. Die Mehrheit der Bevölkerung ist muslimisch, einige sind nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Atheisten geblieben. Die Christenverfolgung in dieser Region ist real und intensiv, die fünf betroffenen Länder rangieren zwischen Platz 25 und 40 des Weltverfolgungsindex.

Um die verfolgte Kirche zu unterstützen, finanziert Open Doors vor allem Projekte zur sozioökonomischen Entwicklung. Denn ein verfolgter Christ, der trotz allem finanziell solide und unabhängig ist, kann viel besser Widerstand leisten als einer, der wirtschaftlich schwach ist. Für unseren Partner Nikolai* steht vor allem ein Mentalitätswandel im Vordergrund. Deshalb bietet er Schulungen zu biblischen Grundsätzen wie Ehrlichkeit, dem Wert der Arbeit, Grosszügigkeit und Teamgeist an. «Wenn man ihnen ethische Werte und eine Haltung des Dienens vermittelt, werden Christen zu Menschen, die ihre Gesellschaft positiv beeinflussen. Ihre Integrität, ihre gewissenhafte Arbeit und ihre Grosszügigkeit dienen ihren Nachbarn als Vorbild», erklärt Nikolai.

Soziales Engagement und Dienst im Gefängnis

Wenn diese Grundsätze fest verankert sind, können Christen in folgenden Bereichen ausgebildet werden: Metallbau, Zahnmedizin, Buchhaltung, Reparatur von Autos, Klimaanlagen und Mobiltelefonen, Viehzucht, Goldschmiedekunst, Imkerei, Schneiderei usw.

Unsere Partner haben auch gemeinnützige Aktionen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen wie Menschen mit Behinderung und/oder ältere Menschen und Waisenkinder ins Leben gerufen. Sie verteilen Schulmaterial, damit diese Kinder zur Schule gehen können, sowie Weihnachtsgeschenke.

In Zentralasien hat sich ein ganz besonderer Dienst für Strafgefangene entwickelt. Seelsorger besuchen regelmässig Häftlinge. Unsere Partner haben sogar Reintegrationshäuser gegründet, die diejenigen, die während ihrer Haftzeit Christus begegnet sind, aufnehmen, wenn sie aus dem Gefängnis entlassen werden. Nikolai sagt: «Die Aufmerksamkeit, die Waisen, älteren Menschen, Gefangenen und Behinderten zuteilwird, ist ein greifbarer Ausdruck der Liebe Christi, der Barrieren überwindet und Brücken innerhalb der Gemeinschaften baut.»

 

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