13.01.2021 / Nordkorea / news

Nordkorea führt weiterhin die Liste der Länder an, in denen Christen am meisten verfolgt werden. Satellitenbilder und Zeugenaussagen derer, die geflohen sind, malen ein düsteres Bild der koreanischen Gefangenenlager. Open Doors schätzt, dass viele politische Gefangene Christen sind. Hebräer 13,3 ermutigt uns, an die Gefangenen zu denken, als ob wir selbst mit ihnen im Gefängnis wären.

08.01.2021 / Kamerun / news

Fast ein Jahr ist es her, dass der Weltverfolgungsindex 2020 von Open Doors publiziert und Kamerun zum ersten Mal in den 50 Ländern des Index gelistet wurde. Im vergangenen Jahr haben im Norden des Landes die Angriffe auf Christen nochmals um 90% zugenommen. Dennoch bleiben sie standhaft, wie unsere lokalen Partner feststellen konnten. Über 300 Familien aus 15 Dörfern haben sich versammelt, um Lebensmittel, Schlafmatten, Eimer und Kleidung in Empfang zu nehmen. Viele Christen, die unsere Nothilfe erhalten, bitten uns, für sie zu beten – aber auch für ihre Feinde.

18.12.2020 / Syrien / news

In den vergangenen Jahren haben unsere lokalen Partner in Syrien verschiedene Hoffnungszentren aufgebaut. Sie sollen Orte sein, an denen Menschen aller Altersgruppen Hoffnung finden; auch oder gerade in der aktuellen Pandemie. Eines davon liegt in der Küstenstadt Latakia, wo unter anderem Aktivitäten für Kinder angeboten werden. Seit der Wiedereröffnung Anfang September findet neu auch Unterricht für die Schüler der 1., 2. und 3. Klassen statt. «Danke für Ihre treue Unterstützung, die diese lebensverändernden Angebote in den Hoffnungszentren erst möglich macht!»

11.12.2020 / Indonesien / news

Bereits in der zweiten Novemberhälfte waren in Westneuguinea innerhalb weniger Tage vier Mitglieder einer christlichen Gemeinde getötet mutmasslich von Soldaten der indonesischen Armee erschossen worden. Nun sind vor zwei Wochen erneut vier Christen in einem Dorf in Zentral-Sulawesi, diesmal bei einem Überfall islamischer Extremisten getötet worden. Kämpfer der «Ostindonesischen Mudschahidin» erstachen zwei Männer, enthaupteten einen weiteren und verbrannten einen vierten lebendig in einem Haus. Partner von Open Doors besuchten die Christen, um ihnen beizustehen.

04.12.2020 / Irak / news

Rund 200 innerhalb des Irak vertriebene christliche Familien sind aktuell dabei, nach Mossul und in die umliegenden Gebiete im Nordirak zurückzukehren. Seit der Eroberung Mossuls und der Ninive-Ebene durch Kämpfer des sogenannten IS im Jahr 2014 ist erst ein kleiner Teil der damals vertriebenen Christen zurückgekehrt. Eine Gruppe lokaler Freiwilliger setzt unterdessen ein bemerkenswertes Zeichen, indem sie eine der christlichen Kirchen wiederherrichten. «Kommt zurück, Mossul ist ohne euch nicht vollständig», sagte Mohammed Essam, Mitbegründer der Gruppe.