In Nigeria kamen bei Angriffen, die während der Osterfeiertage in den Bundesstaaten Plateau, Kaduna und Benue verübt wurden, mehr als 60 Menschen ums Leben.
Für die Christen der verfolgten Kirche ist Ostern stets eine Zeit zwischen Freude und Angst. Wie Weihnachten ist es ein Moment, in dem verfolgte Christen mit grösserer Gefahr und möglicher Gewalt konfrontiert sind.
Leider blieben auch die diesjährigen Osterfeierlichkeiten davon nicht verschont. In Nigeria forderten drei Anschläge das Leben von mindestens 60 Menschen und verwandelten einen Tag, der eigentlich dem Feiern, dem Frieden und der Besinnung gewidmet war, in einen Tag der Trauer und der Vertreibung.
Ein erster tödlicher Anschlag am Palmsonntag
Bereits am Palmsonntag der vergangenen Woche war die überwiegend christliche Gemeinde Angwan Rukuba in der Nähe von Jos (Bundesstaat Plateau) Ziel eines Angriffs geworden. Als bewaffnete Männer wahllos in die Menge schossen, wurden 27 Menschen getötet.
Ostergottesdienst in Kaduna angegriffen
Am Ostersonntag wurden im Dorf Ariko (Bundesstaat Kaduna) zwei Kirchen angegriffen. Laut Caleb Maaji, dem Vorsitzenden der Christlichen Vereinigung Nigerias (CAN) für die Region Kaduna, wurden während des Gottesdienstes sieben Menschen getötet und eine unbekannte Anzahl von Personen als Geiseln genommen.
Später berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, dass die nigerianische Armee 31 der Entführten befreit habe. Am nächsten Tag erklärte John Joseph Hayab, Vorsitzender der CAN für die Region Nord, dass keine Befreiungsaktion stattgefunden habe. Auch die Kurtumi Unity Development Association, eine lokale Gruppe von Einwohnern aus Ariko, bestreitet diese Behauptung.
Koordinierte Angriffe im Bundesstaat Benue
Der Bundesstaat Benue blieb von diesen Angriffen ebenfalls nicht verschont. Am Ostersonntag kam es im östlichen Teil von Gwer zu koordinierten Gewalttaten. Fulani-Extremisten verübten gleichzeitig Angriffe auf die christlichen Gemeinden in Mbalom und Mbasombo, bei denen 26 Menschen getötet wurden.
Am folgenden Montag wurden laut lokalen Partnern von Open Doors zwei weitere Menschen im Dorf Pwomol getötet, als bewaffnete Fulani-Extremisten in die Ortschaft eindrangen. Die beiden Opfer hatten Wache gehalten.
Neben christlichen Gemeinschaften auch weitere Zivilisten im Visier
Während der Osterfeierlichkeiten sind nicht nur Christen Ziel von Angriffen geworden. Im Bundesstaat Zamfara haben bewaffnete Männer Dorfbewohner entführt.
Umar Abubakar Faru, Vorsitzender des Gemeinderats, erklärte, dass mehr als 150 Menschen, vor allem Frauen und Kinder, entführt und in die umliegenden Waldgebiete verschleppt worden seien. Dies veranlasste die Einwohner zur Flucht und liess die Dörfer fast menschenleer zurück.
Diese Angriffe verdeutlichen die anhaltende Unsicherheit in mehreren Regionen im Norden Nigerias, wo die Zivilbevölkerung weiterhin regelmässig Gewalt ausgesetzt ist.
Die Betroffenen leiden weiter unter den Folgen der menschlichen Verluste, Entführungen und Zwangsumsiedlungen. Lokale Verantwortliche fordern die Behörden auf, den Schutz der Bevölkerung zu verstärken und die Sicherheit der betroffenen Dörfer zu gewährleisten.
Afrika: Vereint gegen Gewalt
Diese Angriffe unterstreichen, wie wichtig Ihre Gebete und Ihre anhaltende Unterstützung für unsere verfolgten Brüder und Schwestern sind. Falls Sie es noch nicht getan haben, ermutigen wir Sie, die Petition zu unterzeichnen, die Schutz, Gerechtigkeit und Versöhnung für die Gläubigen in der Region fordert. Falls Sie sie bereits unterzeichnet haben, teilen Sie sie bitte mit Ihrer Familie, Ihren Freunden und Ihrer Gemeinde.
beten wir
- Dass Frieden in den trauernden Familien und Gemeinschaften herrscht und dass sie die Kraft finden, an Jesus festzuhalten.
- Für die Sicherheit, den Schutz und die Befreiung aller Entführten.
- Dass die Gemeindeleiter die nötige Weisheit und Kraft finden, um sich in dieser äusserst schwierigen Zeit um ihre Herde zu kümmern.
UNTERZEICHNEN SIE DIE PETITION
Bis heute* wurden weltweit mehr als 534’854 Unterschriften gesammelt. Unser Ziel ist es, diesen Aufruf zum Handeln bis Ende 2026 der Afrikanischen Union und den Vereinten Nationen zu überreichen.
Unterschreiben
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